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te/ glorwurdigſterOedachtnüß/ mitTodt abgangen/e J luſt wol für einee vom Himmel über
8 die mächtige
Koͤnigreich/ welches er jederzeit ſo weißlich be-
herꝛſchet/ verhengte Züchtigung/ und groſſes
Unglück vieler Milfionen Seelen/ die under Aich lea
ſeinem Gebiot lebten/ gehalten werden; als von
welchem die Per ſianer niemals anders/ als ei-
ſondel fe e gart e nePMerꝛlichkeit wieder geſetzet worden ſeyn wil-de/ wann er das Lehen langes gehabt haben ſol-
nem proßmutigen Fürſten reden/ deſſen Tapf-
ferkeit/ und hoher Verſtatid/ bis anhero das
Weiſte gethan/ daß jhr Land wieder zu dein vo-90 Wolſtand gelanget iſt/ und welches guch
1 te. Und zwar ſo hatten ſie gute Urſach/ lhnen
die Hoffnung zu machen/ daß ir ſie ſo wol beyNe dem andern beſtändig erhalten/und ſolches das gantze Land ſamt und ſonders
zu gemieſſen haben wurde; alldieweilen er durch
Vitie helden malſige Tugenden/ noch vor deme e Jahr ſeines Alters/ an den auſ-
ſerſten Grentzen dieſes Königreichs/ die Stadt
Kanddar, pie alich die gantze Provintz/ eben
Alſo genant/ einem ſo machtigen Feind/ als der
König in Jidien l/ abgenommen/ und dieſelbe
feſchers Wider alle deſſeß vereipigre Macht/ ſe
wieder zu enen heſchuze hal. Eriſt auch
don wegen derſelben/ von ſeinen anachtigſtenKroſmumg olim. ö
Vier undAchdem Konig Nachbe
Habas der Zwey-
A kunte deſſen Ber-
ſeſes Namens/
Dreyſſigſte König
Nachbaren/ dem Groß⸗Furſten in der Mo-ſcau/ dem Tartar⸗Cham/ dem TuürckiſchenKayſer/ und dem Konig in Indien ſelbſt/ wel-cher ihn/ nach dem oberwehnten Unfall/ nichtwieder augreiffen/ noch etwas wider ihn vor-nehmen dorſfen/ geförehtet und geehret wor-den. Auß Antrieb oberwehnter Tugenden/hab er ſich aufs guſſerſte bemühet/ eben damalsals er von dem Tod ubereilet worden/ die ren-hen ſeines Reichs zwiſchen Norden und Oſtenmereklich zu erweitern; und gaben die groſſenVorbereitungen/ die er hierzu gemacht/ man-ch Urſach zu glauben/ daß er dieſes ſeinVorhaben unfehlbar glücklich hinaußführenwürde. Die Chriſten/ welche das Glück ge-habt/ ſeine Underthanen zu ſeyn/ baweinen den-
ſelben uf den heutigen Tag in geheim/ nicht
allein als ihren Konig/ ſondern auch als ihrenValter weilen ſeitne Gereehtigkeſt/ und ſeine
Gütigkeit niemals zugelaſſen daß man gegenſie einigen Gewalt ver be/ noch ſie wegen jh-
rer Religion/ deren Ubung ihnen/ zeit ſeiner egierung frey ind ungehifſdert zugelaſſen wor-ben iſt/ beunruhigen doͤrffen/ weilen jedermanwol gewußt/ daß dieſe zwo Tugenden in hmknnberanderlich wären: welche dann jederzeit
die Unſinnigkeit der gottloſen und grauſaren
Mahometaner verhiſidert/ die Ruße jhres Le-bens und ſhrer Guter zu zerſtören. Ind die-ſes iſt auch die Urſach/ daß die Außlander ſeinenVerkuſtſo hoch beklagen/ und die Gedacht1115 ſeltenen und ungemeinen Jugliktenei-alten in demeer dieſelhe durch feine Leutſelig-und Freundlichkeit an ſeinem Hofe/ und andie jhme underworffene Stadte gezogen/ 175 5