Wie der Lauf und die Ciiculation &c. izs
worden, auf eine sehr bewunderns - würdigeWeise sich verändere.
Wann in Sommerszeit ein wenig Fröscheleich etliche Tage in einer geringen QuarrtetGraben, oder in dem Wasser, wo sie gefun-den worden, aufbehalten wird , so werdet ihrmit einer Menge sehr kleiner geschwäntztenJröschlein versehen werden, wann sie erst an-sangen schwimmen, so sind sie vast durchschei-nend, und wann sie in einem ihnen propor-tivnierlichen Glaß Tubo mit etwas Wasservor das Nicroswpium gesetzt werden, so wirdman gar deutlich das Herz und feine Pulsa-üon, zugleich das Blut circulierend in allenTheilen des Leibes wahrnehmen können; In-sonderheit aber in dem Schwanz zeigen sichauf einmahl mehr dann iv. Gefässe.
Diesere Fröschlein verliehren ihre Durch-sichtigkeit von Stund ju Stund, und in einoder zwey Tagen ist ihre Haut so opac, daßMan die Lieeulation des Geblüts nicht mehrZusehen vermag, ausser! in dem Schwanz.
.Eine kleine Muschel , welche sorgfältig»wffnet und aus der Schaal genommen, aufeinem Fraueneis - Blat vo» das ülicroscop.Wracht, verschaffet uns gleicherwets die Be-mancher Arterien tutb Aderen,oursl) welche die Circulation gar klar kangesehen werden. Ein grosser Vortheil beydiesem Object ist, daß es allezeit still und
ruhig