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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Da wir uns aber hier eine Flüssigkeit von gleicherDichtigkeit denken, so wird sich der Umfang vermehrenmüssen, wie die Masse. Daher wird b einen größerenRaum einnehmen, als a, um das Gleichgewicht herzu,stellen; c einen größeren als b, und cl einen größerenals c, wodurch die Linie ell größer wird als vorher,die Linie aber ungcändert bleibt.

Ein ähnliches Verhalten wird in jeder mit ek pa-rallel gezogenen Linie in der Kugel statt finden. Fig. 2zeigt die daraus hervor gegangene Gestalt.

Allgemein wird sich verhalten 3 : d 3 4- d : c-s-cl.Setzen wir denjenigen Theil von Masse, um welchen bsich vergrößert, damit er dem Theile 3 das Gleichge-wicht halten könne, der also zugleich die Wirkung deräußern Anziehung auf den Theil 3 ausdrückt 2, so ist

d il -j- 2 und hiernach c 4- ä!---!-

-- 2 3 -j- 3 - 4- Setzen wir hierzu 3 4 - d, so er-halten wir für die lange Achse unsers Körpers 4 3 -j-während die kleine Achse ^ 43 ist, in wel-cher Formel 2 die Größe ist, um welche die dem anzie-henden Körper zugekehrte Achse gewachsen ist. SetzenWir Fig. 1 , Ue 1, so daß 3!; so ist L : ^-s-2

--- 24- 2: 4- ä, daher c -j- ä -- (2 4 --).( 2 , 4 --)

-- 2 4 - 02 4- 4 -?, daher die lange Achse Im Fig. 2---14-424- 4 r^; und folglich 42 4 - 4 2,2 die Größe,um welche die lange Achse Im größer ist, als die kurze k§.

Der Körper hört sonach auf eine Kugel zu sein,und wird kugelähnlich. Nur die Queerdurchschnitte nach