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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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90
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so

aufdasUrgebirge, wo der zertrümmerte alte Boden das äl.teste Sandsteingebilde constituirte. Zwischen xgcundxäslegte sich das Flötzgebürge über das Uebergangsgebirgeher, und conglomerirte dessen zertrümmerte Oberfläche.

In der Stellung Fig. 13 bildete sich das jüngereFlötzgebirge, zwischen und Es legt«

sich zwischen und äxs* auf das ältere Flötzgebirge,zwischen und äxk auf das Uebergangsgebirge,zwisch Fx? nach L hin auf das Urgebirge, und bedecktehier den bisherigen trockenen Boden.

Nachdem die Erde abermals in die Stellung vonFig. 10 zurückgekehrt war, wurde sie wieder ganz mitWasser bedeckt. Da jedoch der Umfang des Bodensdurch die Niederschlage gewachsen, das Wasser aber ineben dem Verhältnisse vermindert war, so konnte esjetzt die höheren Gebirge und Hochebenen schwerlich be-decken, und wälzte, was es zerstört hatte, besonders in dieNiederungen. Es entstand hierdurch die jüngste Flötz-bildung, und das aufgeschwemmte Land.

Vielleicht ist dies die allgemeine Ucberschwemmung,welche in den Sagen fast aller alten Völker, und selbstder Amerikaner, erwähnt wird, und welche demnachkeine bloß lokale gewesen sein kann.

Es ist schon vorher erwähnt, daß der Punkt a inOstindien zu suchen ist. Die Linie sx geht über dieVorder-Indische Halbinsel, über Tibet , das westlicheChina durch die mongolischen Länder, das östliche Sibirien bis zum Lande der Tschucktschen, wie sich weiterhin er-geben wird. Diese Linie wurde zuerst vom Wasser ent-blößt, und wurde sehr bald zu einer breiten Fläche, diegegen a hin die größte Breite hatte. Hier konnte sich