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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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ftr in einer durch den Pol gelegten Schnittfläche zeigte,mußte ihre kleine Achse jetzt noch mit der alten Achsezusammenfallend zeigen. Sobald aber die Aenderung ein-trat, brachte die Schwungkraft das Wasser in die Lage,daß die kleine Achse der Ellipse mit der neuen Erdachsezusammen fiel. Das Wasser mußte sich daher zwischen»6 Fig. 17 vermindern, zwischen kL vermehren, undwie wir schon früher gezeigt haben, die Lage, wie siein Fig. 21 und 22 bestimmt ist, annehmen, welches inden Zeichnungen Fig. 25 und 26 für die Erde darge-stellt ist. Diese letzteren Zeichnungen 23, 24 , 25, 26sind übrigens nicht wie die früheren in orthographischer,sondern in stereographischer Projektion entworfen. DieBezeichnungen der Punkte und Linien sind in allen die-selben; man wird sich daher ohne große Mühe darinzurecht finden, und uns die Mühe erlassen, weitläuftigdie Bedeutung der einzelnen bezeichneten Punkte anzuge-ben und zu erläutern.

Der alte Nordpol fällt, wie erwähnt, in die Beh-ringsstraße, der Südpol in das südliche Eismeer. Deralte Aequator muß daher den jetzigen in zwei Punktendurchschneiden, und die Knotenpunkte fallen in die Ge-gend des 138-12 Fuß hohen Ophyr auf Sumatra , unddes 19602 Fuß hohen Chimborasso in Südamerika beirn und n, welche beide einander gegenüber, und 90°vom alten Pole der Erde entfernt liegen.

damals Land, und wie viel davon damaliger Meeresboden war.Das indische und ein Theil des stillen Meeres war z. B. Land;das westliche Europa und Afrika, wie das östliche Amerika Mee-resboden.