Buch 
Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
Entstehung
Seite
128
JPEG-Download
 

12S

nicht allein das Lichten und die Verminderung der Wal-dungen daran Schuld, sondern gewiß eben so sehr jeneAustrocknung.

Diese

lemann, Chydenius, Hasselquisi, Maillet, Ferner,Moiren, Patrin, zu welchen sich hinzusetzen lassen: Justi,FabriciuS, L. v.Buch, Ebel, Holsche, Bock, Schwarz,Brüggemann, Masche, Pontoppidan, D.Mann, Car-ter, Muratori, u. v. a., worunter keine kleine Zahl sehrberühmter Namen zu sinden ist; während unter den GegnernSuen Hof, Estlander, Göransson, Bidrner, Wilde, SuenBring, Melander, Manfredi, Georgt, Gadolin, Browal-lius, Runebcrg, Ealleau Catteville, BkeiSlack und v. Hoff,nur die beiden letzten Namen von Gewicht sind. Bei Breislackaber ergiebt sich sehr leicht, wie wenig Ernst es ihm gewesenist, den Gegenstand gehörig zu untersuchen, da er ; B. Kalmunter die Gegner zählt, und warlich keine große Vertrautheitmit den darüber gewechselten Schriften verräth, überhaupt denGegenstand sehr kurz abfertigt. — Doch genug davon, da hierLoch nicht der Ort ist, weitläufiger darauf einzugehen. Nurfolgendes muß ich noch erwähnen.

Hr. v. Hoff hat, besonders in den Schlußbcmerkungen S.477, auf eine bis jetzt viel zu wenig beachtete Erscheinung auf-merksam gemacht. Er fragt nämlich: woher es kommt, daß beider großen Masse von Schlamm, den die Flüsse fortwährendin das Meer führen, bei der ungeheuren Zahl von Produktio-nen der Schaal- und Corallenthierc, so wenig von dem Stei-gen des Wasserspiegels zu bemerken sei, und gesteht S- 479,daß darin ein noch unenthülltes Geheimniß der Natur zu lie-gen scheine. — ES sei mir erlaubt, wenigstens einige Andeu-tungen zur Lösung dieses Räthsels zu versuchen. Aus den vonHrn v. Hoff zusammen gestellten Thatsachen ergiebt sich, daß esbesonders die südlichen Küsten des Baltischen Meeres sind,an welchen man ein Vordringen, ein Eingreifen des Meereswahrgenommen hat, während an den nördlichen Küsten sichnichts davon zeigt. Eben so sind die Küsten des deutschen Mee-res den Verheerungen desselben ausgesetzt, welche in Beziehung

auf