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len. Wir haben eine Form der Erbe ausgemittelt, diein sich nichts Widersprechendes hat, selbst nicht einmalden bestehenden Vorstellungen entgegen steht, indem manlangst darüber einig war, daß die Erde kein vollkomme-nes Sphäroid sei. Man hatte aus la Caille's Grad-messung die Vermuthung geltend gemacht, die südlicheHalbkugel habe eine andere Configuration, als die nörd-liche. Aus unserer Theorie ergiebt sich, wie das ;u neh-men ist. Die Configuration der südlichen Halbkugel istkeine andere, als die der nördlichen; nur kann die Größeeines Grades auf der ersteren nicht dieselbe auf der nörd-lichen sein, wenn beide Grade unter gleicher Breitezu beiden Seiten des jetzigen Aequators liegen.
Man hat jene ältere Vermuthung dadurch entkräftenwollen, daß in diesem Falle beide Halbkugeln einander nichtdas Gleichgewicht halten könnten, und es ist möglich,Laß man diesen Einwurf auch gegen die hier aufgestellteHypothese geltend zu machen suchen wird. Ich gesteheaber, nicht einsehen zu können, was dieser Einwurf be-deuten soll. Denn setzen wir den Fall, sie wären beidenicht im Gleichgewichte; was wird der Erfolg sein? DieErde fällt um? — Wenn auch; das ist nichts anderes,als was sie bei der Drehung fortwährend thut; alleindas folgt gar nicht daraus, sondern es bildet sich einSchwerpunkt, der nicht mit dem Mittelpunkte des Kör-pers zusammenfällt. Das wird die Folge haben, daßsich das Wasser anders stellt, als vorher; davon kön-nen wir jetzt aber nichts mehr wahrnehmen; denn dieseAusgleichung mußte schon im Anfange der Erdbildungstatt gefunden, und dem Wasser seine jetzige Stellungangewiesen haben. Es bleibt also alles wie es ist,