Buch 
Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
Entstehung
Seite
203
JPEG-Download
 

Stein untersuchen, um zu erfahren, wie viel das Wasserin den 15 und 16 Jahren gestrllen sei, und fand, daßCelsius Berechnunz die Probe hielt, welcher auf 10VJahre 45 Zoll berechnet hatte >»).

4) An der östlichen Seite des bothnischrn Busensversicherte M. Stenbeck ziemlich zuverläßig, daß dasWasser in 20 oder höchstens 24 Jahren 1 Fuß gefallen ist.Den Grund dieser Abmessung hat er von gewissen Stei»nen im Bezirke der Scheeren genommen, die vor einigerZeit, welche noch in frischem Andenken war, von vielensind bemerkt und benannt worden, weil bei einigen vonihnen Unglück vorgefallen war. Nimmt man die ersteAngabe, in 20 Jahren 1 Fuß, so beträgt dies in 10VJahren 50 Zoll; nach der zweiten Angabe, in 24 Iah«ren 1 Fuß, giebt in 100 Jahren 412 Zoll.

6) Im Jahre 1744 ließ der Assessor Hast undPfarrer Björk in Malax im Hafen Wasa, auf einemgroßen und hohen Steine des Wassers damalige mittlereHöhe mit der Jahreszahl aushauen. Dieses Merkmalbefand sich nach 20 Jahren 5 Zoll über der mittlerenHöhe, was in 100 Jahren 22 Fuß giebt °).

6) Ein Bauer, Simon Matsfon, 75 Jahrealt, berichtete, er habe im Jahre 1697 auf einem Steinebei einer Scheere, Hamnstärs Wättunge. genannt, beimDorfe Wargö, einen Seehund liegen sehen, der bei seinerAnkunft sich ins Wasser geworfen hätte^ Das Wasserhabe einen Zoll über die damalige mittlere Höhe gestan«den, und zugleich den höchsten Rand des Steins er«

i>) O. Dalins Schwedische Geschichte Th. 1. S. 8.°) Schweb. Abhandl. Thl. XXVtt. S. ttU.