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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Bet No. 1 3",72

- - 2 2,50

- - 3 "I 1,00

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» - 5 -1- 4,20

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Bei No. 7 1,60, - 8 0,44

- - 9 0,44

- , 10 0,00

, , 11 1,36

, - 12 0,70

, , 13 4,16

Die hier angegebenen Größen müßten zu den Beobach-tungen hinzugerechnet werden, wenn alle in hundert Iah,ren 46 Zoll geben sollten. Man sieht aber aus der Größeder Fehler, daß sich recht gut annehmen laßt, es seiendergleichen vorgefallen; denn bei. vielen Beobachtungenbedarf nur einer geringen Aenderung, um sie völligübereinstimmend zu machen. Und doch haben wir ange,nommen, es sei die Abnahme überall gleichförmig, wasnoch gar nicht behauptet wird. Gestatten wir, was rechtgut möglich ist, eine ungleichförmige Abnahme, so ver-schwinden die Fehler fast ganz.

Wie wäre eine solche Uebereinstimmung möglich,wenn etwas so wenig gesetzliches, als das Heben derSteine durch das Eis, die Ursach dieses Phänomens seinsollte. Es mag viele Steine an der schwedischen Küstegeben, deren Lage dadurch verändert wird. Allein beiihnen muß sich in einem Jahre mehr, im anderen we-niger davon zeigen, und bei jedem anders, ja eS mußder Fall eben so oft vorkommen, wo sie nachher tie-fer liegen werden. Jene bezeichneten Steine müß-ten aber in jedem Jahre genau zwischen 4 und 5 Liniengehoben werden, (wenn wir die verdächtige No. 5 weg-lassen) und zwar ohne Rücksicht darauf, ob sie groß