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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Aber, wird man sagen, was ist denn damit gewon«neu? Don dem festen Erdkörper ausschließlich hat manja nie gesprochen, und seine Gestalt kann ganz dahin ge-stellt bleiben. Wenn man von der Gestalt der Erde gere-det hat, so ist jederzeit von Land und Wasser zugleich dieRede gewesen, und für die mit dem Meere bedeckte Erd-kugel ist sonach durch jenen Beweis gar nichts ermittelt.

Das wollen wir indeß erst näher untersuchen. Zu-förderst erinnere man sich, daß wir für den festen Erd-körper die cllipsoidische (eiförmige) Form bewiesen haben.Für den flüssigen Theil geben wir die abgeplattet sphäroi-dische zu. Somit gehört das Land überall einem Körperder vorher bezeichneten Form an, und keinem LIIip8oiflo<lo revollllion; das Wasser aber gehört einem Lllipsoiclelle revolution an.

Daraus folgt auch völlig schlußgerecht, daß jederParallelkrcis, so weit er das Land trifft, eineEllipse ist, statt daß man ihn bisher stets als Kreisbehandelte, was nur da richtig ist, wo er das Wassertrifft. Das ist doch wichtig genug, denn nun finden allemeine Anwendungen statt, so weit sie eben aus einer sol-chen Gestalt gefolgert sind, namentlich die S- 166 —186angegebenen Satze 2 — 17, wovon man sich leicht über-zeugen kann.

Wir können mit unsern Schlüssen wohl noch einenSchritt weiter gehen. — Bekanntlich hat man bisher infolgender Weise geschlossen: wenn die Erde anfangs flüssigwar, so mußte sie durch die tägliche Drehung dieForm eines Lllipsoiäe <Ie rövolution erhalten, und dieseGestalt wird darum der feste und flüssige Erdkörper erhal-ten haben.

Nun