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Volumens nothwendig machte, so daß demnach im Innernwenige oder gar keine Höhlungen geblieben sind, und dieplutonischen, d. h. die emporgequollenen Massen genauso viel betrugen, als die Volumen, Veränderung des er-kalteten Erdballes. Da indessen nicht auszumittcln ist, obnicht viele Massen durch eingedrungeneö und verdampftes,oder auch wohl durch die Alcaloiden zersetztes Wasser ge-hoben wurden, so ist eine solche Gleichung schwerlich richtig.
Das Gleichgewicht der Erde kann dadurch nichtmerklich gestört worden sein. Denn wenn auch diese Zer-berstung höchst unregelmäßig war, und schwerlich an dengegenüberliegenden Punkten gleich groß, wenn gleich jetztviele Massen weiter von dem Mittelpunkte entfernt waren,als früher, so waren sie doch alle nach dem Mittelpunkteder Erde hin schwer, und drückten nur wenig schwächergegen denselben, als sonst, denn die Aenderung ihrer Ent-fernung war unbedeutend.
Allein in Beziehung auf eine Seitenanziehung wardieser Umstand von größerer Erheblichkeit, und eine solcheübten Mond und Sonne aus. Die Momente der, derSeitenanziehung ausgesetzten Theilchen waren mit ihrer Ent-fernung vom Mittelpunkte gewachsen, und es konnte eine,wenn auch nur geringe Aenderung der Achse, eine Nuta-tion, eintreten. Schwerlich blieb die geometrische Haupt-achse des Körpers jetzt noch eine freie Achse. Mit demkleineren Volumen war ohnehin eine sehr wenig schnellereDrehung eingetreten.
Die bis dahin völlig regelmäßige Gestalt des Kör-pers, wie wir sie entwickelt haben, war dadurch an derOberfläche rissig und uneben geworden. Das Gewässeraber bildete ohne Zweifel über diese Rinde eine vollkom-