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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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Jene Erhebungen haben eben sowohl auf dem Lande,als unter dem Wasser statt gefunden. Die Oberfläche deSfesten Theils der Erde mußte durch diese Erhebungen noth-wendig sehr uneben werden. Ihnen hat man die Hoch-länder der Erde zu danken.

Die Phantasie Vieler hat sich über die Forderungentsetzt, sich die Schweiz oder Tibet als eine emporgeho-bene Blase vorstellen zu sollen. Man denke aber auch hierwieder an unseren schon erwähnten einfüßigen Globus.Wenn sich unter das aufgeklebte Papier eine Luftblase ge-fangen hat, und das Papier emporhebt, so ist diese Erhe-bung meistens im Verhältniß zur Kugel viel größer, alsdie hier erwähnten, und das eine ist nicht erstaunenswür-diger als das andere.

Diese Zerreißungen und Emporhebungen haben un-streitig seit jener ersterwähnten Katastrophe fortgedauert;allein die emporgehobenen Produkte fangen an, sich thcilweiseimmer mehr zu verändern, wozu besonders das Eingehender Talkerde in die chemische Mischung beiträgt. Außer-dem hatte wahrscheinlich der abnehmende atmosphärischeDruck, und die verminderte Temperatur des Wassers undder Luft daraus einen bedeutenden Einfluß, so wie die Ver-änderung, welche beide hinsichtlich ihrer chemischen Zusam-mensetzung erlitten hatten. Es steigen Massen auf, die sichzu Granit gestalten, der aber ein porphyrartiges undzelligcs Gefüge annimmt, und die benachbarten Gesteineverschiebt und umändert, oder sich zu Syeniten undDioriten, letztere wohl als Ophit, Kugelfels, Se-lagit, Gabbro, Serpentin, Augitfels, Porphy-ren und Trappgesteinen ausbilden, theils massige, theilsgeschichtete Lagerung zeigend.

Theil,