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Über die Gestalt und die Urgeschichte der Erde : nebst davon abhängenden Erscheinungen in astronomischer, geognostischer, geographischer und physikalischer Hinsicht / von Karl Friedrich Klöden
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früheren neptunischen und plutonischen Gebilde wurde durchdie neuen Emporhebungen zertrümmert, und die Spaltenfüllten sich theils durch die neu gebildeten geschmolzenenMassen, theils durch Sublimationen oder Infiltrationen. Wodie Hitze heftig, und der Druck groß genug war, wurdeder dichte Kalk ganz oder theilweise zu körnigem Kalkeumgewandelt, oder auch von den gasförmigen Bestandthei,len des Augits durchdrungen, und in Dolomit umge-staltet. Fast überall ist die Grauwacke, wo diese Massensie durchbrechen, verändert, und zwischen den neptunischenund plutonischen Gebilden tritt dichter Gneiß, Horn,fels, und Schörlschiefer in die Mitte. Wo großePorphyrgebilde in diesem Zeitraum emporgehoben wurden,lagerte sich die jüngere Grauwacke, oder die rotheUebergangö-Sandstein-Formation ab.

Neben diesen kieselthonigen Niederschlügen und Auf,treibungen erscheint noch ein zweiter Niederschlag aus demWasser, von kalkiger Natur, zum Tbeil von bedeutenderMächtigkeit, die neuere Uebergangskalk-Formation,oder der Bergkalk, ein dichter Kalk, zum Theil bitumi,nös, — von geschwefeltem Wasserstoff herrührend, odervon vecweseten organischen Stoffen? — zum Theil aufdie angegebene Weise, hier und da auch wohl erst später,in Dolomit umgewandelt, auch mit Galmei und Ei,senhydrat-Einschlüssen, so wie Quecksilber, Salz,Gips und Schwefel führend, welche letzteren ohne Zwei,fel durch Sublimation dem Innern der Erde entführtwurden. In ihm finden sich oft Geschöpfe des MeereS,aus welchem er sich absetzte, Enkriniten, Produktus, Or,thoceralitcn, Trilobiten und Corralloidcn, so wie Fische,und in mehreren Gegenden Asphalt, Steinkohlen und Pflan,

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