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in Dolomit vermittelst des AugitporphyrS vor sich gegan-gen zu sein. Der Basalt hat den Sandstein, wo er ihnunmittelbar berührte, theils zerklüftet und geschmolzen, theilsentfärbt; eben so hat der Angitporphyr den Sandsteingehoben und verändert. Ganze Strecken der Erdoberflächehaben durch diese mächtigen Wirkungen der unterirdischenGewalten ein verändertes Ansehen erhalten, und ein großerTheil der jetzigen Gebirgsketten ist dadurch entstanden.
Unterdessen war die Erde wieder wie in Fig. 13 zurHälfte bedeckt worden. Man sieht gar leicht ein, daßdurch die Unebenheiten, welche Niederschlage und Erhebun-gen hervorgebracht hatten, so wie auch wohl Zusammcn-stürzungen, die ohne Zweifel damit vergesellschaftet waren,die Uferlinie jetzt nicht mehr eine gerade Linie sein
konnte, sondern mannigfach ausgezackt und zerschnitten er-scheinen mußte, ungefähr so, wie die Lichtgrcnze des Mon-des zur Zeit der Quadraturen durch ein Fernrohr gesehen.
Diese Erhebung des Wassers, welche wuchs, jernehcdie Erde sich dieser Stellung näherte, veranlaßte durchseinen zunehmenden Druck, noch ehe diese Stellung erreichtwar, neue Niederschlüge, welche fortdauerten, bis dieErde die Stellung Fig. 13 erhalten hatte. Zwischenund bchc hatte der letzte Niederschlag die Organisation,welche kaum dem Schooße des Meeres entstiegen, auchschon wieder von ihm verschlungen wurde, in sich aufge-nommen und begraben. Der Boden dieses alten Landesist eben von der Keuper-Formation bedeckt.
Auf der anderen Crdhälfte hatte sich untecdeß dieOrganisation vervollkommnet, und war mannigfaltiger ge-worden. Zum erstenmale hatten sich Nummuliten, Bö-get und kleine Landthiere entwickelt. Reichhaltiger als