wollte von der anderen Seite gern zeigen, wie gut selbstdas Einzelne sich dieser Ansicht fügt, damit man mir nichtden Dorwurf mache, daß zwar das Allgemeine damit har-moniere, aber in der Anwendung auf die Specialien nichtsdamit anzufangen sei. Gewiß ist in meiner Darstellungnoch sehr vieles Mangelhaftes, und Vieles, was Einzelnennicht zusagen wird. Allein welche Ansicht hätte ich wohlWahlen sollen, mit der Jeder einverstanden wäre? We-nigstens glaube ich gezeigt zu haben, daß die neuere gco-guostische Theorie sich ungemein gut mit meiner Ansichtvereinigen läßt, und wenn sich hier und da mir nicht be-kannte Schwierigkeiten zeigen sollten, so ist dies wohl mehrFolge meiner Darstellung, als daß es der Theorie selbstbeizumessen wäre. Es ist der erste Versuch, beides in Ein-klang zu bringen, und es wäre gewiß ein höchst seltener,und eben darum gar nicht wahrscheinlicher Zufall, wenner überall genügte. Der billige Forscher wird sich durchEinzelheiten nicht stören lasten, wenn eS mir nur gelungensein sollte, die Hauptsachen auf eine genügende Weise dar-gestellt zu haben. Meines Wissens ist es überhaupt dererste Versuch, die geognostischen Thatsachen der neuerenAnsicht nicht bloß zusammenhängend aufzustellen, sondernzugleich zu erklären. Habe ich mich im Einzelnen geirrt,so ist das menschlich. Es ist schwer im Buche der Na-tur zu lesen, und ihre Geschichte daraus zu entziffern; denndie verborgenen Schichten der Erde sind ihre Geschichts-blätter, und die Versteinerungen eine Schrift in so schwie-rigem ächtem Lapidarstyl, daß ägyptische Hieroglyphen baldleichter zu lesen sein werden, als sie.
Um jedoch denen, die gern eine Uebersicht der einzel-nen Bildungen zu verschiedenen Zeiten haben, und sie von