‘deckte, dergleichen man weder vor der Erscheinung dess(Trossen alten Flecks vorn Jahre i66; noch nachher gese-hen hatte ; sondern dass er auch b) eine ähnliche ge-schwindere Periode bald von 9 St. 5 c/, bald von 9 St,
51' bey einigen desselben fand ; viewol immerbey Flecken,welche theils von längerer Dauer , theils von flreifenarti-(reren Veränderungen gewesen zu seyn scheinen, als die vonmir beobachteten Flecken waren; iungleichen, dass er c)in der ganzen Zwischenzeit von 1665 bis 1690 nur sehrselten Flecken im entdecket hat „w eiche üb er hin“wie er lieh ausdriikt „so confus (vielleicht eben so con-trastirend mit der Bewegung des alten Flecks, als die unei-nigen) und von so kurzer Dauer waren, dass esschwer hielt , ihre Periodeti genau genug zubestimmen —
Ueberhaupt fragt es sich: auf was für Art hat Casiintdie jupitersflecken bestimmt? Hat er überall ein Mikro-meter dazu gebrauchet, und was für eins, zumal da mandamals nur das Hugenische und Azoutische kannte? Undkönnen nicht ohnehin verschiedene Flecken des 2). auch eineverschiedene Geschwindigkeit in ihrer Bewegung haben,da wir, was eigentlich dergleichen Flecken wol seyn mö-gen, überall nicht wissen? Hat sich auch wol gar Castinidurch feine analogischen, von unserer Erde auf den Jupitergefolgerten Schlüsse, die aus seinem M£moir allenthalbenhervorleuchten, verleiten lassen, etwas unvorfätzlich zuübersehen, zumal da er ausdrücklich einer v ersc hie de-nen Gejchwindigke it, insonderheit bey denjenigenFlecken gedenket, welche keine lange Dauer hatten */♦
II.
*) S. Physische Abhandlungen der Pariser Königl. Acad. derWisl'cnich. übersetzt von Steinwehr 1 Theil Seite K.— 16.