- - 59
2 ) Diesem zu Folge muste er am 2jten Dec. Ab. 7 U.16' 43"’ abermals in der Mitte seyn; er kam aberschon um 6 U. 52' 30", folglich vorn löten bis 2jtenDec. nach 22 Revolutionen wieder 24' 13" zu frühdabin, und seine Periode betrug unter ebenmäßigerMitbcrechnung der geringen 2J. Ungleichheiten, wennsie anders gleichförmig war, 9 St. 54/ 56', welchemit der vorigen bis auf 2", 8 übereinstimmte.
§ 45-
Da ich auch bierbey mit Vorsatz niemals die Zeit vor-her berechnet hatte, wenn der Anfang des Streifs wiederin der 6ten Linie erscheinen muste; so ist es desto augen-fälliger, dass dieler Streif vorn iten bis 25ten Dec. eine ge-schwindere Periode beobachtet hatte, und dass ich michauf meine Methode hinreichend verladen konnte.
Wenn man die Accelcration gegen die Castinische Pe-riode von 9 St. 56 Min. immer durchgehends gleichförmigannehmen könnte; so würde nach dem Mittel dieser Beob-achtungen, mit Inbegrif der Wiirkung der jährlichen Pa-rallaxe und ’L Ungleichst, die Accelcration auf 58 Revo-lutionen überhaupt 1 St. o' 18" 1, mithin auf jede—
I Min. 2", 4 also die Mittelperiode9 Stunden 54' 57" 6
betragen. Eine geraume Zeit nach diesen Beobachtungenvernahm ich, dass Herr D. Herlchel vor einigen Jahrenmittelst eines gewissen (vermuthlich eben desselben) Streifsdie Periode zu 9 St. 54'56 ", 2 bestimmt habe; welchesdenn mit der eben gedachten Periode bis auf i", 4 sehrgenau zutrift.
§- 46.
Wie misslich es aber sey, aus dem Resultat einerReihe einzelner zufälliger Erscheinungen auf eine reguläre Pe-riode zu schliessen, ergeben nicht nur die folgenden überdenselben Streif angestellten Beobachtungen, londern auchdie unten von §. 61. bis 77. vorkommenden Wahrnehmun-gen eines sehr merkwürdigen lichten Flecks, und der be-
fon-