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Michael Scheffelts Unterricht vom Proportionalzirkel
Entstehung
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18
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ip Histonsche Einleitung.

wm*, was noch verbestert werden konnte, auch hinerinnen alle ûbertroffen, und in diesêrSchnft S. 44-61 vom Proportionalzirkel nicht allein gehandelt, wie cr ist, fònì>«’rrsliid), wie er zu perspecrivischen Zcichnungen in'iHlíâ) eingerichtct werdcn konne. Nachdiesem Vorschlagc vcrfertigte ihn Herr Brandcr, und Lambert befchrieb ihn in fol-gender Schrift:

(*) Kurzgefastte Regeln zu perspectivischen Zeichnungen, vermittelst eines zu dereu ?l»S.ûbung sb wie auch zu geometrischen Zeichnungen eingeri6)tetcn Proportional-ZirkelS durch3. Lambert. Augsb. 1768. In Octav. 2 Bog. 2 K. t.

Auf der 1 K. t. sind beyde Seiten eines solchen Proportionalzirkels sehr gut abgebil-det. Auf der einen sind ; Perspectivlinien, auf der andern die l.inea aritlmietica von400 Theilen, Linea Tang. sec. sinuum und eine Linea elliptica. Diefe lehte finie íftvon auSnehiucnd grostem Nuhen bey astronomifchen Zeici-nungen z und da man garfuglich auf den gewohnlichen Proportionalzirkel,, der àbrigen finieu eutbehren kann: fohalte ich dafâr, dast Lambert dièses Weckzeug mehr, als alle andere Schriftsteller,nuhbar gemacht habe.

Lainbrrts freye Perspective, zweyter Thet'l. Zurich 1774.

In diefem wird von dcr angezeigten Verbesserung des Proportionalzirkels Nachrichtertheilet S. 104.105.

(*) Herr Hofr. Rarstens Lehrbegrif der gefamten Mathematik. Der Vilde Theil. DieOptik und Perfpectiv. Greifswald 1775. Octav.

In diesem vollstandigsten fehrbegriff der Perspectiv wird also auch S. 175-185vom Gebrauch deê Proportionalzirkels gehandelt.

2i. Die neueste Beurtheilung und Anwmdurrg dieses Werkjeuges.

(*) Grûndlicher und ausfûhrlicher Unterricht zur practiftl)en Géométrie, entworsen vonI-hann Tobias Nmyer. I Theil. Gottingen 1777, in Octav.

In diesem unentbehrlichen Werke, desten glûcklichen Vollendung feder Verehrcr derMathematik entgegen stehet, Hat der Herr Professer S. 260-263 das wichtigste vondem Gebrauch de§ Proportionalzirkels in Vezichung auf die Géométrie mikgenommenund von den dahingehôrigcn Schriften Nachricht ertheilt, in welcher fich vielleicht eini-ges aus diefer ergánzcn und berichtigen lastt. Das Urtheil von dessen Gebrauch S. 2 6 (ìist fo bestl)affen, dast dadurch nicht ganz seine Empftlung r'iberstâstig wird.

(*) Beschreibung und Gebrauch eines geometrischen Instruments in Gestalt eines Propor-tionalzirkels — von ( 0 e. Fr. Brander. Augsb. 1780. Octav. 4 Bog. 2 K. t.

Auch zwey Schenkel mir Linien auf beyden Seiten, nebst einem Chordenliueal, ohn-gefehr wie Barnikels kol^graplicunetrum §. 19.

22. Dspr