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Beschreibung der spanischen Amalgamation oder Verquickung des in den Erzen verborgenen Silbers, so wie sie bey den Bergwerken in Mexiko gebräuchlich ist : mit ausführlicher Darstellung einer neuen Theorie, nach zwölfjährigen practischen Erfahrungen und auf speciellen Befehl des General-Tribunals der Bergwerke von Neuspanien, beschrieben und erläutert / von Friedrich Traugott Sonneschmid
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211
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VierzehntesCapitel.

E r e i gniß e , die zuweilen während desAmalgamationsproceßes statt finden.

<^-^as wichtigste aller Ereigniße bey der spanischen Amal-gamation ist der, zwar nur oberflächliche, aber wegender grossen Zerthcilnng des Quecksilbers, sehr ausgebrei-tete und eindringende, stark oxydirte Zustand des Queck-silbers und Amalgams , welchem der Sprachgebrauch dieBenennung von -Wärme oder Hitze (La!«r) beygelegthak. Man sagt nämlich, bey diesem Zufalle: der Hau-fen ist warm, oder auch, das Quecksilber hat sich erhitzt.

Schon im Uten Capitel ist bey der Inkorporationerwähnt worden, daß das sichere Kennzeichen, die Amal-gamation gehörig eingeleitet zu haben, in der oberfläch-lichen leichten Oxydation des Quecksilbers bestehet, wel-che sich in der Amalgamirprvbe deutlich zeigt und zei-gen muß; denn der größte Theil der gangbaren Silber-