293.Bewegung auff und ab/ nach dem es die Hypothenufa desWinckels gab. Weil aber die Schraube der mehrentheildurch umbtreiben beweget wird/ ſo ſchleiffet ſich Nypothe-nuſa unter oder zwiſchen die Laſt und de Schrauben Funda-ment/ und treibet oder verrichtet alſo die Bewegung.
Weil dann ein Unterſcheid bey dem Brauch deꝛ Schrau-ben iſt/ ſo will ich ein Theil nach dem andern abhandlen/ underſtlich die vorſtellen/ die in 2. Muttern gehen; Darnachauch die andern. Weil ich aber ſchon bey den Kugeln der er-ſten drey Winckel des Quadrats als:. undt. und. hab ge-dacht/ ſo will ich in folgenden Figuren niedriger Winckel/als die in die Schrauben tuͤchtiger ſind als die hohen/ ab-handlen.
Doch muß ich der hohen Winckel noch mehr gedencken/ſo iſt/ vor eins/ zu wiſſen/ daß man ſie etwan aus Noth brau-chen müß/ und das geſchihet offt/ wann die Schraube voneiner geringen Bewegung viel treiben muß/ als wie bey denBuchdrucker⸗Preſſen/ da gehet der Zihe⸗Pengel kaum einenhalben Circul umb/ wann nun die Schraube einen niedri-gen Winckel hat/ ſo preſſet ſie nicht ſo ſcharff/ alsmit einemhohen/ dann ſie kan ſo hoch oder tieff nicht treiben; Ja wannder Zieh⸗Pengel ein gantzmal umbgehen koͤnte/ oder wolzweymal /ſo foͤnte einniedriger Winckel das pꝛeſſen beſſer ver-richten/ als ein hoher/ es erfordert auch nicht ſo viel Krafft/das iſt/ ſo einen ſtarcken Zug/ es were aber dem Drucker ſehrunbequem/ daruunb muß man aunch auff Bequemlichkeit/welche die Arbeit in den Wercken oder Machinen erfordert/ſehen.
Ob es nun zwar wol bey der Schrauben die Beſchaffen-heit hat/ daß je dicker die Spindeluͤber den Diameter iſt/ jeniedpiger iſt auch der Winckel/ aber es iſt kein Vortheil dar-
vu Oo 3 bey/