s
von Weißtannenholz i ir 1 j iLii gekämmt, welche den eichenen Boh-lenbelag 1 c tragen, und in der Mauer, auf Mauerlattcn, I. I. ruhen.
Damit die Bohlenbogen slr und nicht von der Seite schwanke»sollen, so ist ki§. z sowohl an dem mittleren Unterzuge!r, als an demmittleren Hang-Eisen A, eine eiserne Strebe mn befestiget.
Da schon im Jahre 1309 die Brücken - Balken faul wurden, folg-lich ihre Tragbarkeit gänzlich verloren, so ließ ich selbige mit Stücken vonEichenholz auswechseln, und noch zwey Unterzöge 0 o 1 nahe anden Pfeiler legen. kiZ. 4 zeigt die Balken-Lage-der auf die Unterzügegewechselten Balken.
Die Brücke ist mit 6 Zoll dicken Bohlen von Eichenholz auf 24Fuß breit belegt. Der zweite Bohlenbelag sdie Fahrbahn^ ist 15 Fußbreit und bestehet aus Z Zoll dicken eichenen Bohlen.
Daö Geländer ist von Eichenholz, und auf den Mittelpfeilernsind Sitzbänke angebracht.
' § s.
Die zwey Bohlenbogen in jeder Oeffnung tragen also unleugbarsieben Unterzöge, neun Brückenbalken, einen doppelten Bohlen-belag, das Geländer, die Hang-Eisen, ihr eigenes Gewicht, unddie Last, welche über die Fahrbahn geführt wird.
Jeder Bohlenbogen überspannt eine 45 Fnß große Oeffnung, dieBogenhöhe sii§. 1 ist 5 Fuß hoch, der Winkel p a 49', der
Krümmungs-Halbmesser rp — 53,125 Fuß.
Jede Bohle, woraus der Bogen componirt wurde, ist 8 bis 9 Fußlang, 18 Zoll hoch, 7,5 Zoll dick, folglich hat derselbe eine Breite von 15Zoll, und 18 Zoll Höhe.
Jeder Bohlenbogen ist auf folgende Art constrmrt:
Die Bohle st ssiZ. r ist 8 bis 9 Fuß lang in uv^:Z st wird eine zweite8 bis 9 Fuß lange Bohle dagegen gelegt, so daß stets die Fugen um dieHälfte der Bohlenlangen wechseln. Oder: daß der Schwerpunct des einenBvhlenfiücks immer in der Stoßfuge des andern liegt.