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Ueber die älteren oder paläozoischen Gebilde im Norden von Deutschland und Belgien, verglichen mit Formationen desselben Alters in Grossbritannien / von Sedgwick und Murchison, nebst einer Uebersicht der Fauna der paläozoischen Gebilde in den Rheinlanden und einer Tabelle der organischen Reste des devonischen Systemes in Europa von Archiac und Verneuil, bearb. von Gustav Leonhard
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besprochenen Formation ist; vielmehr zeigt er sich durch die ihnuntcrtcnfenden Schiefer und Sandsteine deutlich von dieser getrennt;die Schiefer und Sandsteine sind auf einige (Englische) Meilenverbreitet.

Dieß obere Kalk-Gebilde, welches nun näher zu betrachten ist,läßt sich auf eine gewisse Entfernung östlich von dem Punkte, woes abgeschnitten ist, nicht leicht an der Oberfläche verfolgen. In deransehnlichen Biegung des Kohlen-Gebirges, nordöstlich von Elber-feld, sind die Kohlen-Schichten in großer Verwirrung durcheinandergeworfen; aber in der weiteren östlichen Ausdehnung der Kvhlen-Formation, wo die Abdachungen höher werden und die Längs-Schluchten tief, haben wir eine Reihenfolge kalkiger Gebilde vorAugen, welche als die unzweifelhaften Eqnivalente des Kohlenkalkeszu betrachten sind; den» ihnen sind dieselben Beziehungen zu dendarüber und darunter liegenden Schichten eigen. Diese kalkigenLagen, unter den eben beschriebenen Gruppen von Schiefer undSandstein befindlich, führen auch Kiesclschiefer und Hornstein undgleichen dem Kalkstein von Velbert in hohem Grade. Oft wirdder Kieselschiefer so vorherrschend, daß die Schichten nicht als Kalk-stein, sondern richtiger als Kieselschiefer zu bezeichnen sind. Hieund da erscheint jedoch die kalkige Masse in ziemlicher Menge, dünneSchichten bildend, die gelegentlich in plattenförmigen Kalkstein "übergehen.

Zu den Steinbrüchen bei Schelke ist abwärts ein Uebergangder zerklüfteten Schichten sandigen Schiefers mit Pflanzen-Abdrückenund mit dünnen Lagen von unreinem Kalkstein in andere Schieferund ziemlich mächtige Schichten von Encriniten-Kalk, so wie in Lagenvon Kieselschiefer, wahrzunehmen; auch wiederholen sich diese Phä-nomene mit einigen Abänderungen.

An einem Punkte bei Hemer , östlich von Jserlvhn und anden Ufern des Flüßchens Ocse, zeigen die Kalk- und Kieselschiefer-Lagen ähnliche Struktur, erscheinen jedoch noch mehr entwickelt, undkönnen von da nach ONO. durch Westphalen verfolgt werden. Sie

" So nennt von Dechen in dem mehr erwähnten Aufsähe diesenKalkstein, der meist nur aus sehr dünnen Lagen besteht und selten instarken Bänken bricht. Er findet sich am ausgezeichnetsten bei Arnsberg ,wo er innig verbunden mit Kieselschiefer auftritt. A. a. O. S. so und ss.