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Die Heilquelle zu Pfäfers : ein historisch-topographischer und heilkundiger Versuch / J. A. Kaiser
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den Thernialschlund, so wie die ganze Gebirgskuppe alsErhebung und dadurch bewirkte Gebirgsspaltung undZersplitterung anzusehen. Auch Ebel nach der nep-tunischen Ansicht hält das Tamina-, wie viele Alpen -thäler für entzwei gerissen und läßt es z. B. keinemZweifel unterworfen sein, daß das nahe Eisenerzlageram Gonzen mit dem an der Südwestfeite des Wallen-sees (zwischen Flums und Mels ) einst eine unzerrisseneKette, ein Ganzes ausmachte, wie es die das Sar-ganserland einschließenden Gebirge in ihrer Auswärts-senkung der Kuhfirsten nach NW., des Gonzennach N., und die gegenüberstehenden Felsen vom Wal-lensee bis an den Galanda nach SO., deutlichzeigen *). Nur wäre sodann die Wasserflut!) nicht dieUrsache dieser gewaltsamen Zerberstungen, sondern dieErhebungen hätten den Abfluß der Wasser und manchedamit bedingte Erscheinungen gleichzeitig zur Folgegehabt **). Erdbeben sind hier höchst selten, und soschwach, daß sie wirklich mehr Mitempfindungen zunennen sind; ob und welche Veränderung die Quellebei Erdstößen zeige, ist nicht bekannt, aber bei ihrer

*) Ueber den Bau der Erde im Alpengebirg. Zürich 1808. Bd. I.S. ris. SL7.

") Auch Leop. v. Buch sprach über diesen Gegenstand bei einerAbendunterhaltung im Winter 182S in Chuc von der kratec-artigen Auswärtssenkung aller Gebirge, die das Sarganseclanbeinschließen, des Galanda nach O., des Gonzen nach N., derKuhfirsten bis unter den Wallensee bei Schanis nach W.; eidenkt sich das Pfäferswaffer mittelst Oxydation oder Destillationerwähnt, wie er auf den oben angeführten Insel» Leute in der.Dünsten der Berghöhlen wie in russischen Dampfbädern badengesehen habe, welche Dünste außer den Höhlen tropfbar altWasser niederfallen.