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L. S., ein junger Mann von etlichen zwanzig Zähren,erlitt im Spatjahr 1819 eine gefährliche Leberentzün-dung, die ihm eine merkliche und empfindliche Leber-verhärtung zurückließ. Ungeachtet aller ärztlichenHülfe in der Entzündung und Nachkrankhcit blieb ihmstets eine Geschwulst in der Lebergegend, die demKranken empfindliche Stiche, besonders bei jeder An-strengung verursachte. Eine dreiwöchige gewöhnliche Curan der hiesigen Heilquelle durch Trinken, Baden unddie Douche vermochte die Verhärtung zu schmelzen, unddie empfindlichen Stiche zu heben, daß er vergnügt dieHeilquelle verließ. Er befand sich ganz wohl, bis er denfolgenden Frühling wieder einige Spuren seines Leber-leidens gewahr wurde, und deshalb die Cur wiederholte,und diesmal nach vierzehn Tagen vollends genesenabreiste.
Ein andrer Mann von fünfzig Zähren, großenKörperbaues, vollsaftig, sanguinisch-cholerischen Tem-peraments, außer seinen Kinderkrankheiten stets gesundund heitern Gemüthes, bemerkte, daß er seit einigenZähren am Volumen seines Körpers und besonders desUnterleibes merklich zunehme, und in Folge dessen dieorganischen Funktionen anfangen träger zu werden.Der Appetit wurde schwächer, die Verdauung ginglangsamer von statten, die Gesichtsfarbe dunkler, dieAlbuginea des Auges gelblich, und das Dlutadernetzblauroth durchschimmernd, auch die Munterkeit seinesGeistes war nicht mehr die gewöhnliche — überhaupt^es entstanden nur zu deutliche Anschoppungen im"Pfortadersy stein, und das Bild der materiellen