Untersuchung der durch diese drei Versuche erhaltenen !
Soda, in Hinsicht ihrer Schmelzbarkeit mit der fKieselerde zu Glas. l
Da die, durch den ersten Versuch erhaltene, Soda eine 4etwas schwärzliche Farbe besitzt, so wurde eine kleine Quan-tität derselben zuvor einer Glühung unterworfen, um zu ssehen, ob dadurch die Farbe verändert werden würde. s
Da aber diese Masse gleich wieder zum Schmelzen ^gekommen seyn würde, wenn man sie allein dem Feuer ^ausgesetzt hätte, so wurde sie zuvor mit eben so viel pul- jverifirtem Quarz vermengt, und dank so lange gegtühet, ''bis sie ihre Farbe in eine lichtgraue umgeändert halte,und selbige nicht mehr verändert wurde. s
Bei dieser Arbeit selbst ließ sich nichts von einer Ver-flüchtigung des Schwefels bemerken.
Diese geglühete Masse wurde alsdann in einer ge- !wöhnlichen Probiertute einem anderthalbstündigen Wind- ^ofenfeuer ausgesetzt. — j
Vom zweiten und dritten Versuche wurden die er- !halteneN Producte, jedes für sich , ebenfalls mit gleichen jTheilen pulverisirtem Quarz vermengt, in Probiertuten ^gethan und einem anderthalbstündigen Windofenseuer mit ^jener, welche die geglühete Masse vom ersten Versuch enthielt, ;ausgesetzt. ' ^
Nachdem das Feuer niedergegangen und diese dreiTuten erkaltet waren, so ergaben sich bei'm Zerschlagenderselben folgende Resultate:
Nr. ü sind 2 waren ziemlich gut zu Glas geflos-sen, doch enthielten sie jNr. i noch etwas mehr als Nr. 2)noch einige unaufgelöstte Quarzkörner, welche aber vollends