VIII.
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Verschiedene Bemerkungen, das Chemische derPorzellan - Manufactur und die Poterienbetreffend.
i. Ueber die Mischung der Porzellännrassen.
Obgleich jede Porzcllanfabrik, vermöge der abwei-chenden Art der Porzellanerden, welche ihr zu der Ver-arbeitung zu Gebote stehen, auch sich verschiedener Zu-schlage bedient, so wissen wir doch über die Zusammen-setzung des edelsten Töpfergutes, des Porzelläns, so viel,daß es aus innig gemengtem Thon und Kieselerde besteht,welche durch eine geringe Menge eines kalischcn oderkalkigen Verglasungsmittels in einem heftigen Feuerzur anfangenden Berglasung (Zusammenstnterung ) ge-bracht wird. Die Kieselerde macht in jedem Porzellanden vorwaltenden Bestandtheil aus. Mehrere Porzellan-erden aus verschiedenen Gegenden, welche ich zu unter-suchen Gelegenheit hatte, gaben zwischen 70 und 80Kieselerde, 20 bis Zo Thonerde nebst einer Spur vonEisen- und Manganoxyd im Hundert. Zuweilen trifftman auch auf eine Porzellanerde, welche noch einigeProcent Kali in ihrer Mischung hat. Diese Art scheintneuerer Bildung und noch den Charakter des Feldspatheö,aus welchem sie entstanden zu seyn scheint, an sich zutragen. Wahrscheinlich ist die eine der Porzellanerdender Chinesen auch von dieser Art. Die röthliche Farbeeiniger Porzellänerden, welche sich bei dem Brennen ver-liert, hangt von einem geringen Gehalt von kohlensau?rcn Mangan ab.