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Neue Erfahrungen im Gebiete der Chemie und Hüttenkunde ... / von W. A. Lampadius
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121
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Salpetrrsaures Silber erregte eine unbedeu-tende Trübung, wodurch sich ein geringer Gehalt von Salz,säure zu erkennen gab.

Salzigsaure Schwererde reagirte gar nicht,sprach mithin das Wasser von einem Gehalte an Schwe-felsäure ganz frei.

Eben so verhielt es sich mit kohlensaurem Kali,welches auch nicht die kleinste eines Erdengehaltes zeigte.

Zuckersaures Kali gab desgleichen keine Trübung,i Eben so war es mit dem blausaurem Kali, demAmmoniak und dem Alkohol.

b») Der Inhalt der spater erhaltenen Fla-schen,

verhielt sich im Ganzen genommen eben so, doch war derNiederschlug mit Silbersolution etwas stärker; auch zeigtedie salzsaure Schwererde, so wie das zuckersaure Kali eineschwache Trübung, woraus sich ergiebt, daß durch die halbeGefrierung der zuerst untersuchten Wassersorte, auch diewenigen Srlztheile mit abgeflossen wären.

I^ro. IV. Wasser aus dem 'Brunnen de-§Richters Johann Gottlieb Große zu Schönau.

Auch hier konnte nur das geschmolzene EiS unter-sucht werden, welches sich eben so wie das Eis des Döl»zigec Wassers verhielt.

Nro. V. Wasser aus dem Brunnen deSGasthofes zumRosenkranz« inMarkrannstädt.

Auch dieses Wasser erhielt ich gefroren; jedoch wardie Flasche nicht gesprungen, sondern hatte blos den Stöp-sel ausgetrieben; mithin war der ganze Gehalt des Was-sers, wenn auch in veränderten Verhältnissen, noch bei-sammen.