Nach vorgegangener Vermengrmg wird zum Allsten»gen der Masse auf dem Treibeheerd geschritten. DieTreibegehülfen stürzen den Mergel füllfasserweise auf denHeerd, während der Treibemeister denselben auf dem Trel,beheerde mit einer hölzernen Krücke gleichförmig ausbreitet.Die Soble, auf die der'neue Heerd zu liegen kömmt, be-steht, wie schon bekannt, aus den nämlichen Bestandthei-len, wie der neue. Sie ist, die besagte Sohle, 6 bis 7Zoll stark, liegt auf dem Ziegelheerde auf und bleibt Quar-tale lang und länger liegen, ehe sie erneuert werden darf.Die concave Gestalt» welche der fertige Heerd bekömmt,hat auch schon dieser unterste.
Mit dem Aufstützen des Mergels fangt man meistbei'm Zlammloche an, geht damit queer über den Heerdherüber und hört an der Glättgasse auf, wobei denn ziem-lich alter Mergel aufgeht. Die Höhe» zu der mau denMergel auftragt, ist in seiner lockeren Lage 12 bis 14 Zoll.Es beobachtet der Treibemeister bei'm Ausbreiten des Mer-gels auf dem Heerde , die dem Heerde zu gebende Formrücksichtlich der Conmvität.
Auf letztere Operation folgt nun das Fcststoßen deSHeerdes mit vorher glühend gemachten eisernen Stößeln.
Zu dieser Arbeit geht der Meister mit allen drei Ge-hülfen auf den Heerd , und fangen gemeinschaftlich mitdem Ausstößen in der Mitte desselben an, und gehen damitin einer Schneckenlinie nach der Peripherie des Heerdes..Sobald man bis an den Kranz des Heerdes gekommen ist,geht man mit dem Stoße wieder nach dem Mittelpunktezurück, wobei aber gelinder als bei'm ersten Male verfah-ren wird, weil das letztere nur den Zweck hat, die gröbstenUnebenheiten etwas auszugleichen.