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Nord-Fahrt, entlang der norwegischen Küste, nach dem Nordkap, den Inseln Jan Mayen und Island, auf dem Schooner Joachim Hinrich unternommen während der Monate Mai bis Oktober 1861 von Dr. Georg Berna, in Begleitung von C. Vogt, H. Hasselhorst, A. Gressly und A. Herzen / erzählt von Carl Vogt, mit einem wissenschaftlichen Anhang ...
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ll e b e r l a n d r e l s e.

darnach! Keine dieser Arbeiten läßt sich auch nur im entferntesten mitdenjenigen vergleichen, welche der tüchtige Arbeiter des Handwerks liefert.Es wurden uns, ähnlich wie in dem europäischen Hochgebirge, Schnitzereienangeboten, welche die Bauern während der langen Wintcrtage anfertigen, undman sah deutlich, daß das Etablissement auf die Fremden berechnet war, dieja einzig solche Dinge kaufen. Geschmack und Ausführung standen aus gleich-mäßig niedriger Stufe, und ich bin fest überzeugt, daß in der Schweiz unddem bairischcn Hochlande der Lehrling, welcher solche Produkte anbieten würde,sich eine derbe Zurechtweisung von dem Meister zuzöge. Die Wagengestclle,welche die Bauern zusammenzimmern; die Blockhäuser, welche sie aufrichten;die Hufeisen, welche sie schmieden; das Zuggcschirr, welches sie zusammen-sattlcrn, steht ganz auf derselben Stufe. Dem Handwerker würde man diePfuscharbeit nicht abnehmen; da sie aber der Bauer, welcher andere Dingetreiben sollte, verfertigt hat, so bewundert man die Gcschicklichkcit und vergißt,daß nur die Theilung der Arbeit deren tüchtige und zugleich auch wohlfeileAusführung garantircn kann. Indessen mag es mit dieser Universalität inHandwerken auch nicht so beschaffen sein, wie man wohl dem bcwunderungs-süchtigcn Reisenden glauben machen möchte. Denn wir lesen in Novellen undErzählungen, welche wegen ihrer Treue der Darstellungen des norwegischenLebens einen Ruf im Lande genießen, von wandernden Zimmergcscllcn, Schuh-machern und Schneidern, welche von Hof zu Hof ziehen, dort Wochen langin Arbeit treten und gerade wegen ihrer Gcschicklichkcit in diesem oder jenemFache gesucht sind ein Beweis, daß das Handwerk in seiner primitivenForm schon einigen Boden gewonnen hat, sobald der Bauer einsieht, daßdieselbe Arbeit, welche er dem reisenden Arbeiter bezahlen muß, ihm dennochwohlfeiler kömmt, als wenn er sie selbst verrichten würde. Soviel aber kannjeder Einsichtige sich selbst sagen, daß in einem Lande, wo alle Geschäfte vonjedem Einzelnen versehen werden müssen, auch alle diese Geschäfte auf einersehr niedrigen Stufe stehen müssen.

Zwischen Anne, der Station von Opdal, und Stucn, der nächsten Station,überschreitet die Straße wieder eine flache Wasserscheide, welche aus dem Thalcder Driva, die sich hier in scharfem Winkel nach Westen wendet, in das Thalder Orkla gleitet, die nach dem Drontheim - Fjord hin sich ergießt. Alleinauch diesem Thal folgt man nur eine geringe Strecke und steigt wieder bei Bicr-kackcr schroff eine steile Höhe hinauf, nachdem man vorher nicht minder steil und