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Nord-Fahrt, entlang der norwegischen Küste, nach dem Nordkap, den Inseln Jan Mayen und Island, auf dem Schooner Joachim Hinrich unternommen während der Monate Mai bis Oktober 1861 von Dr. Georg Berna, in Begleitung von C. Vogt, H. Hasselhorst, A. Gressly und A. Herzen / erzählt von Carl Vogt, mit einem wissenschaftlichen Anhang ...
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Die vulkanischen Formationen.

auf den Inseln Skye, Mull und deren kleinen Nebcninscln entwickelt sind, unterwelchen die winzige Insel Stciffn der Fingalshöhle wegen in den weitesten Kreisenbekannt ist. Alle diese innern Hebenden sind durch mächtige, in Säulen zerklüfteteBasaltlager ausgezeichnet und dieselbe Bildung scheint sich bis in den NordwestenIrlands fortgesetzt zu haben, namentlich bis in die Grafschaft Antrim, wo der be-kannte Riesendannn das Scitenstnck zu der Fingalshöhle bildet, lleberall in diesenGegenden erscheinen die Basalte in fast horizontalen Decken oder Schichten, derenMächtigkeit manchmal bis zu hundert Fuß ansteigt und die gewöhnlich durch Con-glomerate, Schlacken, rothe Tuffe und Thone unterbrochen sind. Es bedingt dieseArt der Bildung weite cbcite Plateanx, die mit steilen, treppcnartigen Abstürzengegen die See hin abfallen, so daß oft nur künstlich angelegte, schwindelige Wegean den senkrechten Felswänden hinaus bis zur Höhe führen. Die Zwischenlagervon Schlacken und Tuffen zwischen den kompakten Gesteinsschichten dienen den zahl-reichen Scevögcln, welche sich großenteils Löcher in die Erde graben, als Nist-nnd Brutplätze. Die festen Gesteine selbst sind bald vollkommen dichter Basalt,bald krystallinischer Basalt, bald auch Mandelstein, dessen innere Hohlen und Zellenmit mancherlei krystallisirten Mineralien, namentlich aber mit Zcolithen, Kalkspathenund Achaten ausgefüllt sind. lleberall sieht man auf der Oberfläche der einzelnenfesten Schichten tanartig gedrehte Wülste, Schlacken und ähnliche Zeichen, welchedarauf hinweisen, daß diese Basaltdecken geflossen sind, und. an einigen Inseln, wienamentlich an der Insel Mull , sieht man deutlich, daß die Ströme von einemMittelpunkte aus sich ergossen, von welchem aus sie namentlich gegen Norden undNordwesten vorschütten, tief eingeschnittcne Buchten zwischen sich lassend, in denenzum Theil noch andere geschichtete Gesteine zu Tage treten.

Nimmt man die mittlere Axe der erwähnten Gebilde, die etwa zwischen dem6. und 7. Längengrade westlich von Greeuwich liegen, und verlängert diese Axe,so trifft dieselbe auf die seltsame Inselgruppe der Färoer, die ganz anf dieselbeWeise gebildet sind. 25 Inseln, von denen nur 8 bewohnt sind, bilden eineGruppe, die einzig und allein aus. denselben Basalt- und Doleritschichten mitZwischenlagerungen verschiedener. Thone, zersetzter Schlacken und Aschen und einigerStreifen von Pechkohle gebildet sind. Ganz dieselbe Braunkohle zeigt sich auchmitten zwischen denselben basaltischen Tuffen in Irland , wie in den Hebenden, ja,wie wir weiter sehen werden, auch in Island , so daß dieselbe wohl als ein geo-logischer Horizont von großer Bedeutung für die Altersbestimmung .dieser Basalteangesehen werden kann. Auch hier auf den Färoern sind fast überall Mandelstcineausgebildet, überfüllt mit allen möglichen Einschlüssen krystallinischer Zeolithe,. dieoffenbar nach der Erkaltung der flüssigen Lavamassen durch Einwirkung von Wasseranf die porösen Gesteine gebildet worden sind. Man wird also wohl die Färoer