unnd deſſelben oligemeiner Eintheilung. 7309nter die bande zu, geben ten de eie Scan ist ee nds ade ele Land dasauf alten Seiten mit Waßzer umgeben iſt; nun wird ſich in der Folge zeigen, daß ellesfeſte Land an allen Seiten von der See benchet wird, es ſey daß Amerika mit der ſo ge-nannten alten Welt zuſammenhaͤnget, oder von ihr durch die Ses ab zeſondert iſt, welcheswir in der Feige genauer unerſuchen wellen. Weilſes aber Stücken Land giebet, dieunermeßlich groͤſſer ſind, als diejenigen, die man Eilande nennet, ſo hat man dieſelbenmit einem beſondern Nahmen des feſten Landes bezeichnet. Derowegen werdenwir insbeſendere von dem feſten Lande, und nachgehends von den Iiſeln undHalbinſeln handeln.
18. g.
Einige Erdbeſchreiber theilen das feſte Land in vier Theile ein, in die alteWelt, in die neue Welt, die Lander um den Nordpol , und die un denSuͤdpol . Andere teilen es in das bekannte und unbekannte; das bekannte ent-balt denn wiederum vier Theile, Europa , Aſia, Africa,(welche in der erſtenAbtheilung die alte Welt ausmachen,) und Amerika , ben andern die neue Weltgenannt. Devpde dieſe Abtheilungen ſind wohl nicht ſo gar ſcharf, doch baben ſiebeyde ihren Nutzen, ob ich wohl bekennen muß, daß mir die erſte bequemer ver—kömmt; denn wenn man mit Herrn Strupk) die Länder unter die unbekenntenrechneten, in deren innerſten noch keine Europaͤer geweſen ſind, ſo muͤſte man ver—ſchiedene Theile von Africa und America darunter zählen, doch dieſe Schwierigkeitbat wenig zu bedeuten, es kommt nur darauf an, ob man alles ſo geſchickt natuͤrlichvorſiellt, daß man ſich einer Vermengung und Verwechſelung weſentlich unterſchiie-dener Dinge nicht befuͤrchten darf.
119. F.
Die alte Welt iſt das Theil des feſten Landes, das den Alten vor EntdeckungAmerika bekannt war, ob ſie wohl von vielen Gegenden deſtelben ſehlechte Kenntnißbatten. Dieſes wird Nordwaͤrts von der Eysſee, der Weiſſen und tartariſchenSee umgeben, oſtwaͤrts von dem ſineſiſchen und ſtillen deere, füdwaͤrts vondem indiſchen, und weſtwaͤrts von dem atlantiſchen oder dethꝛopiſchen und derMNordſee.
rec. F.
Die alten Erdbeſchreiber ſind in der Beſtimmung der Lange und Breite die—ſes feſten Landes ſehr von einander unterſchieden, welches man dem Wachsethume derKenn tniß daven durch Reiſen von Zeit zu Zeit, zuſchreiben muß. Alle dieſe verſchiedene Beſtimmungen kann man beym Bicciolus 4) finden. Ptolemens, der
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e) Toleid. tot de Algemetut geographie. pag. d) Geoęr. Ref. Lib. Cas. ꝙ.33. und f.
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