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oder feuerſpeyenden Bergen. 257
als Rauch. Bisweilen wirft er ganze Klippen auf eine unglaubliche Höhe aus, unddas Getoſe, das ſie bey ihrem Niederfallen auf die Inſel machen, kann man 8 oder9 Meilen weit hoͤren, wie Roberts w) der ſich einige Zeit daſelbſt aufgehalten hat,bezeiget, bisweilen wirft er Stroͤme von Schwefel aus, und zu andern Zeiten eineMenge Aſche. Es iſt merkwuͤrdig, daß dieſe Inſel gar keinen Berg, und alſo auchkeinen der Feuer auswarf hatte, als ſie zuerſt entdeckt wurde, ſondern dieſer Bergiſt erſtlich nach und nach angewachſen, ſeitdem das Feuer herausgekommen iſt, undwaͤchſt noch taͤglich an.
235. F.
Wenn man ſich auf die Nachrichten von den feuerſpeyenden Bergen in Ame rica verlaſſen duͤrfte, ſo uͤbertraͤfe dieſer Welttheil die andern an der Menge ſolcherBerge. Im nordlichen America befinden ſich auf der Kuͤſte von Mexiko oderWeuſpanien, allein 14 brennende Berge in einer ſorgfaͤltig verfertigten ſpaniſchen Karte x) angezeigt, namentlich Bombaco, Granada , Telica, von Leon, Vul-can von Iſalcos, zweene bey Guatimala, Vulcan von Atilan, von Suchu-tepeque, von Sapoticlam, las Milpas, Vulcan von Soconuſco und Ber-nal; von welchen Dampier allein den Vulcan Viejo oder Veo beſchreibet 7). Die.ſen ſetzt der Herr Struyk noch vier andere 2) bey, nehmlich einen auf der InſelSt. Chriſtoph, den von Kolima auf 18 Gr. 35 M. nordlicher Breite, den Dam-pier a) beſchreibet. Zwiſchen Vulcan de Leon und Vulcan Viejo ſetzt er Vul-can de Anion, und zwiſchen Vulcan de Viejo und Vulcan Iſalcos, ſeßzt ereinen andern kleinen feuerſpeyenden Berg. Auf der Kuͤſte von California , ſollendrey andere feuerſpeyende Berge ſeyn, und mitten im Lande noch zweene andere, wieder Pater Andreas Perez beym Kircher bezeuget.) Man ſieht daß alle dieſeBerichte noch viel zu roh ſind, als daß man ſich darauf ſicher verlaſſen duͤrfte, dochbabe ich dieſe feuerſpeyenden Berge nicht ſtillſchweigend vorbey gehen koͤnnen, deſtemehr weil hierdurch anderen Gelegenheit kann gegeben werden, die wahre lage dieſerBerge zu unterſuchen und zu beſchreiben.“)
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0 Hit. dener. det Vopages Tum. 3. r.[) Man kann hievon in den Reiſebe-189. ſchreibungen Nachricht finden, die wie derMan findet dieſe Karte bez Woodes letzten Bemühungen die Gestalt der Erde inKogers Reiſen zwiſchen 396 und 397 S. Peru zu beſtimmen zu danken habe. Dieracke auteur an Ronde, Tem. 1. 2. Herrn la Condamine, Bouguer und Ulloa.159. haben bey dem was ſie von der Beſchaffenheit
. c. gag. 69. des Landes gemeldet, auch die jetzigen oder. Beg. 32. vormahligen ſeuerſpeyenden Berge nicht ver-) Aand. Sabserr. Tem. 1. pag. 156. geſſen, und ſolche auch mit auf ihren Charten
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