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IV. Stellarastronomie.
und wofür man, unter den häutigen Sternen der Ple-jaden, immer passende linden wird. Auch die Bestimm-ung des Werthes der Windungen einer Mikrometer-schraube wird sehr leicht, wenn man, je nachdem sienur Messung von Declinationsunterschieden oder vonEntfernungen angewandt wird, die Declinationsunter-schiede oder die Entfernungen der Plejadensterne alsbekannt voraussetzen kann. — Ich habe auch, wieman in einer früheren Abhandlung (II. § 24 [Abh. 71,p. 157]) gesehen hat, die Sterne der Plejaden beobach-tet, um dadurch zur Kenntniss der Einwirkung derWärme auf die Messungen mit jlem Heliometer zu ge-langen. — Endlich habe ich einer möglichst sicherenBestimmung der relativen Oerter dieser Sterne einenfür sich selbst bestehenden Werth beigelegt, indem ichglaube, dass eine Zeit kommen wird, für welche dieFrage nach den inneren Bewegungen dieses merkwür-digen Sternhaufens ein Interesse gewinnen wird, wel-ches, bei der äussersten Kleinheit dieser Bewegungen,nur durch frühere Beobachtungen befriedigt werdenkann, wenn sie durch die Anwendung der dazu geeig-netsten Mittel erlangt worden sind und daher die grössteerreichbare Genauigkeit besitzen. — In dieser Bezieh-ung stehen die Beobachtungen mit dem Heliometerdesto höher über den auf Meridianinstrumente ge-gründeten, je schwieriger es ist, durch die letzteren izahlreiche Beobachtungen der einzelnen Sterne einer so !gedrängten Gruppe, deren Culminationszeiten wenig voneinander verschieden sind, zu erlangen. |
Ich werde zuerst die zahlreicheren Heliometer- 1beobaclitungen, durch welche die 10 helleren Sterneder Plejaden mit ihrem Hauptsterne rj verglichen wor- iden sind, mittheilen; dann die weniger zahlreichen von42 kleineren Sternen; endlich die Meridianbeobachtun-gen. Was ich als eine Heliometerbeobachtung anfüh-ren werde, ist immer das mittlere Resultat aus 6, zudrei vollständigen Messungen verbundenen Einstellun-gen der Objectivhälfte 11. Wenn für einen Tag zweiBestimmungen Vorkommen, so ist das Instrument zwi- !sehen, ihnen umgekehrt worden, so dass einmal seine |Declinationsaxe vorging, das andere Mal folgte, was jich durch v und f bezeichnen werde. Die Beobachtun- |gen sind zum Theil von mir selbst gemacht, zum Theil jvon Herrn Plantamour (jetzt Professor in Genf ), zumTheil von Herrn Sciilüteu, welcher, seit dem Juli1839, ausgezeichneten Fleiss darauf verwandt und auchdie Berechnung des Beobachteten nicht zurückgelassenhat. Diese verschiedenen Beobachter werde ich durchdie Anfangsbuchstaben ihrer Namen bezeichnen.
1 .
Beobachtungen der 10 helleren Sterne derPlejaden.
Den beobachteten Quantitäten, welche ich angebenwerde, sind die nöthigen Reductionen schon hinzuge-setzt worden, nämlich den Entfernungen:
1. die periodische Ausgleichung der Angaben derSchraubentrommel (II. § 10. Taf. I. [p. 144]);
2. die Summe der Ausgleichung der Grösse derWindungen der Schraube und der optischen Ver-besserung (II. § 23. [p. 15G, 157J);
3. der Einfluss der Strahlenbrechung (III. §0);
4. die Iteduction auf 1840 (IV. [Bdl, Abh.40, p. 313]).Die angegebenen Entfernungen sind daher die auf aus-geglichene Schraubenwindungen und auf 1840 redu-cirten; allein sie enthalten noch den Einfluss der Wärmeauf die Messungen, so dass man die Grundlage derUntersuchung der Grösse dieses Einflusses (II. § 24.[p. 157]) dadurch kennen lernt. Eine folgende Columnegibt den Unterschied jeder Beobachtung von dem arith-metischen Mittel aller Beobachtungen, in Theilen derSecunde ausgedrückt und wegen des Einflusses derWärme berichtigt (II. § 24). Die Positionswinkelsind vollständig auf 1840 reducirt; sie beziehen sicliauf die Richtung von rj Plejadum nach dem zu be-stimmenden Sterne und sind die halben Summen derau beiden Sternen stattfindenden.
Ent-
Ther-
Positions-
*1 —
fernung.
momet.
winkel.
duouu.*;
1
43^43805
13,°25
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2
und
o
<j Plejadum l
45280
36,69
58,62
29
I»
22
f
40,52140
45,10
269 58,65
5
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3
& „ |
52235
42,93
58,92
35
U
22
1
43,05048
22,30
304 6,13
5
V
5
04991
32,91
6,94
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»
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-81,31358
22,30
303 58,93
5
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5
C >, |
31833
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59,57
29
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39,14910
14,33
320 33,59
3
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3
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14722
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34,25
27
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22
, 1
36,37023
16,00
321 27,36
3
>>
3
1 >1 |
37588
33,48
27,68
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20,91783
17,13
238 31,10
4
4
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92072
35,00
31,94
24
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22
|
28 23130
14,17
125 46,52
3
»
3
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24318
32,19
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25
>>
22
26,28820
13,63
96 52,78
4
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4
/ „ ^
29906
36,60
52,44
25
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20
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26,51253
13,63
84 32,14
4
4
^ !) |
51884
32,42
31,88
25
22
*) [ Einzelmessungen weggelassen. Die ersten Werthe sindimmer die Mittel dev Beobachtungen von 1830, die zweiten dieMittel der Beobachtungen von 1836 —1840.]