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Zweiter Band. III. Theorie der Instrumente. IV. Stellarastronomie. V. Mathematik.
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Ueber Veränderlichkeit der eigenen Bewegungen der Eixsterne.

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, ... \ X ~ X n S-«»!

+( Mt +f i )3 4" m »

-x n _t-x n \

r l Ql i

n (P (y rj) , , . s yr; . jV V n

°+M rt«rl

» >

«**(«-£)

2 S

di* +(' M + " ) ^ +Wi,1 l r;l

wo das letzte Glied, auf jeden der anziehenden Sterne

angewandt, also so oft wiederholt gedacht wird, alssolche Sterne in Betracht gezogen werden sollen. Mul-tiplicirt man diese Gleichungen in

y n O-S)

0 6

(« 6 )

z l

(y fl)

so erhält man die Summen der Producte:

o = J t(y-.?)d , ( «-e-<«-i)d(y-fl)] + nin {{Xn _ x)(v _ y) _ {yn _ y) (g _ x)] ^ _ JJ)

o = d K£ --- ^ [(* _ X ) (g - 9 ) -(*, - 2 ) (| - *)] (-V - -i-)

o = ?. Ü^zPl + 1(3, n -*)«-,)_ («. - ,) (, - y)] - -£)

Wenn die Wiukelbewegung des Sterns 0 an der Sonnewährend des Zeittheilchens dt durch d <jp bezeichnetwird und «, ß, y die Winkel der Axen der z, y, x mitder Ebene der Bewegung bedeuten, so sind die erstenGlieder dieser Gleichungen bekanntlich:

dt

;

d (p p ~J cos a) d (p p cos ß) d(g p ^ cos y)

dt

dt > dt

\ ,

Die Summe der Producte der drei Gleichungen in cos a,cos ß, cos y ist daher:

0

+ m »{if ~ -jr) {[(«»-») (fl-! i)(y»y) (£-*)!

Diese Gleichung kann, durch geeignete Wahl der will-kürlichen Coordinatenaxen, unmittelbar in ihre einfachsteForm gebracht werden. Legt man die Axe der z in

cos K -f [(* x) (g z) (zz) (| x)\ COS ß

+ [ (y« y)(t z) (zn e) (v y)] cos y }

die ltichtung 0 Sonne, so werden n 0, ß 00°,y = 90°, und die Gleichung wird:

d (pp

d<A

dt J

dt

+ »*» (,.v L ) 1 . 0 « 0 y) (yn y)( 6 ®)1

Legt man ferner die Axe der y in die Ebene der Be-wegung, die der x senkrecht auf diese und auf die Axeder Z, und macht man 0 zum Mittelpunkte dieses Axen-systems, so werden ,

y y = 0, ££ = p, y y = r sin s cosp n ,

wenn s den Winkel S n O Sonne, und p H die Neigungseiner Ebene gegen die der Bewegung bedeuten. Manerhält dadurch:

d ( 99 Tu) (X n

dt = Mn ( 7 ^ ~ ~r\) Tn Q S1U S " C0S ^"-

Indem eine Aenderung von p ein unbedeutendes Ver-hiiltniss zu p selbst hat, kann man pp als beständigbetrachten und daher

d?= m * (7f TT j T 8111 s " * osp

annehmen.

Diese Formel drückt die Veränderung aus, welchedie Geschwindigkeit der sichtbaren Bewegung des Sterns

O, durch die Anziehung jedes Sterns S n> in einer Zeit-einheit erfährt. Wenn die Werthe der Differential-(piotienten von 90 für eine bestimmte Zeit T genommenwerden, so ist der Ausdruck dieser Bewegung zwischenT und einer anderen Zeit T -j- t

= <l dt t + ^ U + etc>

also der Ausdruck des Unterschiedes derselben von derim Falle der Unveränderlichkeit der anfänglichen Ge-scliw indigk eit stattlind enden:

i ^ « + etc - = ( r » ~ -jjr) j «io cosj). + etc.

und sein dem Quadrate der Zeit proportionaler Theil:m tt ( r l\ .

Wenn man p, p, r n durch die mittlere Entfernung derErde von der Sonne, m n durch die Masse der letzterenmisst und für t ein Jahrhundert annimmt, so hat manfür das letztere 3(5525 1: zu schreiben (log/o = 8,2355814.

89 *