Band 
[Erster und zweiter Theil.]
Seite
139
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Änderung) besonders durch sein Klingen, seine meh-rere Dichte, Festigkeit und Härte aus; es scheintKieselerde in seine Mischung aufgenommen zu ha-ben, daher es auch bisweilen so hart wird, .daß esgm Stahle Funken schlägt.

Gewöhnlich ist es ziemlich rein; wenn es auchbisweilen von Stinkstein durchzogen wird, so kommedieser doch nur in einzelnen schwachen Streifen vor;auch enthalt es nur selten, einzeln eingewachsene,Fraueneiskrystalle.

Es ist schwerer austöölich in Wasser und brenntsich schwerer im Feuer, wie der gewöhnliche körnigeGips. Jener schwerern Auflöölichkeit wegen, siehtes auch, wenn es in Schlottenräumen vorkömmt,hier und da in einzelnen Ecken hervor.

Ob es schon sichtlich in feinkörnigen Gipsübergeht, so scheint es doch ohne Zweifel zum An-hydrit gerechnet werden zu müssen; besonders stimmtes in mehrern Kennzeichen mit der Art desselbenüberein, die Hr. Mohs*) als dichten Anhydrit aus-führt, indem deren Character ebenfalls in Durch»schernheit, Sprödigkeit und scharfkantigen Bruchstü-cken liegt. Die bläuliche Art, die in mehrern Flo-hen besonders rein und mächtig in. den: Schachte V. des Refiers Vlll. durchsunken wurde, hat auch nachder Versicherung mehrerer Mineralogen aus dem süd-lichen

») S. Mohs a. a. G. B.H. G. iy6.197. womit mandie Beschreibung des sichren Karjlenir in v. Grruveminecalogiscken Beytragen, vorzüglich in -Hmflckrauf Würrew.berg und den Gchwarzwald, S. 124.vergleichen kann.