Band 
[Erster und zweiter Theil.]
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dache durch seine keßelartigen Schlünde aufnimmt,und daß alle Grubenwasser der oberhalb dieses Ber-ges gelegnen Leinunger Bergreficre, sich auf offnenFlößklüften nach ihm hinziehen, so daß die oberstenLeinunger Refiere, ohne offne Stelln, auf diesem We-ge Wasserlosung erhalten.

Auch diese Sangerhäuser und leinunger Kalk-schlotten, die größtentheils in ziemlich festen mitvielem Fraueneis gemengten Gips (Alabaster) lie-gen und selten über einige Lachter weit und hoch sind,wechseln im Steigen und Fallen ihrer Wasser sehrab; gewöhnlich richtet sich der Wasserstand hier eben-falls nach der Tagewitterung, doch treten arrch Zei-ten ein, wo, von dieser unabhängig, die Wasser an-schwellen, weil ihre Abzugsöffnungen wahrscheinlichdurch Verbrechungen gesperrt worden sind. Dergrößte Theil von den im Morunger, Hohewartecund Eichenberger Nester liegenden Schlotten scheintseinen Wasserabzug nach dem Grosleinunger Hüt-tenteiche zu nehmen, auf den ich ebenfalls weiterunten zurückkommen werde.

Noch eine sehr interessante Gegend ist die ro-mantische Kette von Gipsbergen, die sich durch dasStollbergische, von Meinungen über Heinrode, Due-stsnberg und 2lgnesdorf bis gegen Breitungen hin-zieht. Hier findet man besonders bey Mickerodeund (Duesrenberg einige Kalkschlotten (das Hek«kersloch ") und das Eisloch ) die beyde we-gen

*) Daß Hecksrsloch soll in 7 8 Wachter senkrechter Tie-ft unter dem Eingänge voll Wasser stehen.

**) S von Lharpemstr mineralogische Geographievon Lhursachsen S. zöz.