Band 
[Erster und zweiter Theil.]
Seite
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Weiter am Harze sind besonders die Hohnstei-Nischen Gipsgebirge wegen ihrer Hohlen berühmt.Es ist eine bekannte Kalkschlstte bey Steigerthahdie einen Bach aufnimmt, der tausend Schritte da-von wieder hervorkömmt; auch das Försterloch ohn-wsit Steigerthaksoll aus eilf kleinern Gipshöhlen be-stehen,*) und vom Ziegenloch bey Jhleftld oderSachswerfen erzählt Lehman»^) daß die Wasser,die an einem Orte in den Berg hineingiengen, oftüber eine Meile weit davon erst wieder zum Vor-schein kommen. Besonders aber verdient die vonGöcking besungene Delle bey Bischoffrode oderEllrich Erwähnung, eine Grotte, die nach der An-gabe einiger Schriftsteller gegen zoo Fuß lang,über 2 zo Fuß weit und i;6 Fuß hoch ist,^) vollWasser steht, und ebenfalls sehr kalt seyn soll.

Fev-

*) S. Gottschalk a. a. G. S. 409.

**) S. Mineralogische Belustigungen Th. II. G. 280.

***) Man sehe über dieselbe die Beschreibungen nachfol-gender Schriftsteller, von denen jedoch immer einerdem andern (oft wörtlich) nachgeschrieben hat

Bohrend blereyins curiols 1712. S. Fo 82.

v. -Rohrs Merkwürdigk. des Gderharzes 17Z6.

G.15Z155.

Leßers Nachrichten von natürlichen Merkwür-digkeiten des Amrs Hohnflein in seinen kleinenSchriften zur Geschichte der Natur 1754. G. rzzbiS 1Z7.

Götzen« vierte Harrreise (vergl. mit Ritters Be-schreibung der größten und merkwürdigsten Höh-len der Erde lgoi- Tb. I.)

Gilberts Handbuch der Statistik von Deutsch­ land Th. III. G. 8> >.

Volkssagen, nacherzählt von (llrmar r Zoo. S.3 Z 9 - u. f.

In Horstigs Tageblättern seiner Reise in und

um