Band 
[Erster und zweiter Theil.]
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kleiner waren, so wurde auch die Anlage' zu dendaraus nach und nach entstandenen Kaikschlottenmodistcirt; -- wo wir jetzt tempelartige Weieungensehen, lagen ehedem wahrscheinlich größere Stein-salzmasstn und wo enge niedrige Schlotten gleich-sam nur zur Verbindung der großem Höhlen dasind, waren es ehedem vielleicht bloje Salzadern,auf denen sich die auslösenden Wasser fortzogen.

Wo aber nur einmal der Ansang einer Höh-lung mit 'Auflösung einer Salzmasse oder cinesSalzstockes gemacht war, da konnte dann auch inder längs der Zeit, die Abnagung des GipSgesieins,durch das theils eingeschloßene, theils durch Ver-bindung mit Klüften und Seitenkanalen im Umlaufgesetzte, Wasser immer beträchtlicher werden, undkonnte so jene weit erstreckten Kaikschlottenzüge aus-bilden, von denen oben nur einige näher beschrie-ben worden sind.

Hieraus erklärt sich zugleich ganz angesucht, derSalzgehalt solcher Seen, die mit den Kalksch'ottenin wahrscheinlicher Verbindung stehen. In die-ser Hinsicht ist besonders die oben beschriebene sal-zige See bey Erdebsrn interessant. Ihren Ge-halt an Kochsalz nimmt man jetzt aufs Pfund Was-ser zwar kaum zu 4 Quentchen -), er ist also nichtmehr so beträchtlich, als er ehedem gewesen seyn soll;dies ist aber auch natürlich, denn wenn die großemreinern Saizmassen, die freylich zuerst aufgelöst wur-den,

*) S. Lsonhardi Erdbeschreibung der prenß. Mo-narchie B. IV. S. 41.

Au Lcrchens Orxoto§r»ykig ttslsnii S- 4z. wirdder Salzgehalt auss Maas zu Z Drachmen angegeben.