Sehr stlberreich waren dte Vottenborfer Schie-ber. Schreber giebt 22 Loth im Ctr. Schwarzkupfer
an; aber die Schiefer vorn Kestelstüh sollen (nachhandschriftlichen Angaben) bis 27 Loth im Ctr. Ku-pfer gehalten haben, und noch mehr hielten die Ist-Menauer Schwarzkupfer (wenigstens z2 Loth, biswei-len aber sogar 70 bis 120 Loth im Ctr.'' ).
Auch die fahlcrzhaltigen Kupferschiefer von derUntern Freyheit zu Kamsdorf gehören unter die sil-bcrreichsien; indem ste nach den vor einiger Zeit da-von gemachten Schmelzen im Fuder (zu 48 Ctr.) ge-gen 64 Loth Silber gehalten haben.
Die Sangerhauser Kupfer enthalten nur wenigSilber; selten und höchstens bis zu 6 oder 8 Lothim Ctr. " ); lediglich in der Nahe des AnnenschächtecRückens kamen ein Paar ganz kurze Distanzen (ein-mal 1798. in der Stollnsohle, so wie 1804. im An-
nenschachter
") S. Sckrebers Nachrückt von Sem Rupfersckie-fecbergwerk zu Lotkenvorf in seiner Sammlungkameralifiischer Schriften, Tb. III. S. 222.
S. Voigks mineralogische Reisen durch dasHeezogtbum Weimar und Eisenach , B. 1. G. 2y.
Nachricht vom ehemaligen und fetzigen Lerg-baubeyIlimenau,im Lergm. Journal, >788. B. 1 .Sr. S. 420.
tn^lius a. a. <v. S. 42. giebt nur 24 Loth Sil-ber im Ctr. Kupfer für das Sturmhevder, und zoLvchSilber im Crr. Kupfer für das Modische Werk an.
") Vergl. Mylius a. a. V. S. 5;. 'stgl. das V-r-reichniß der ^arrerschen Mineraliensammlung,»787- S. 2iy.
Hr. Pros. Lampadius giebt zwar a.a.D.S. >88»Echgängig 6 Loth, und G. iyt. sogar 8 bis y LochSilber im Ctr. Kupfer an, aber dieß ist, wenigstens fürden Durchschnitt der sämmtlichen Kupfer, nicht zu be«banpten; nur aus einzelnen Bauen und nicht anhal-tend, kann man bisweilen 6 bis 8 Loth rechnen»