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Geräthe von Eisen bemerkt. Der Eapitän Sabine forschtenach dem Ursprünge dieses Eisens, und die Einwohner melde-ten ihm, daß es aus dem Gebirge, etwa 3o englische Meilenvon der Küste, gehöhlt würde, und daß sich dort zwey großeMassen befanden, die solches Eisen enthielten. Die eine bestehefast ganz aus Eisen, und man sey nicht im Stande gewesen,mehr als einige kleine Bruchstücke loszuarbeiten. Die andereMasse aber war, wie sie sagten, ein Srein, von dem sie Stückelosbrechen konnten, welche kleine Kugeln von Eisen enthielten,aus denen sie durch Schlagen zwischen zwey Steinen kleinePlatten machten, ungefähr 'von der Größe eines halben Sip-pence, welche in einem knöchernen Griffe, Rand an Rand, be-festigt , - die Schneide ihrer Messer bildeten. Dem Capitän S a-bi ne fiel es gleich ein, daß es meteorisches Eisen seyn möchte;man achtete aber nicht weiter darauf, bis S i r Joseph Banks Stücke davon hergab, die B r a n d e auf dessen Ver-langen analysirt, und mehr als 3 Procent Nickel darin gefun-den hat. Sowohl deßhalb, als auch, weil es nicht leichc ro-stet, und von auffallend silberweißer Farbe ist, wird es für me-teorisch erklärt, und zwar die eine dieser Massen für eine me-teorische Gediegeneisenmasse, die andere für einen sehr eisenhal-tigen Meteor - Stein.
IV. Problematische Gediegeneisenmassen, die keinen Ni-ckel enthalten, und nicht von dem Gefüge, wie dievorigen sind; oder auch, deren Beschaffenheit nichtgenug bekannt ist, um über ihren Ursprung urthei-len zu können.
Es ist zweifelhaft, ob manche Gediegeneisenmassen, die kei-nen Nickel enthalten, und bey denen auch das Gefüge nicht sobeschaffen ist, wie bey den zwey vorher erwähnten Arten, auchmeteorischen Ursprungs sind, oder nicht. Bey einigen derselbenist es wohl nicht so ganz unwahrscheinlich, weil das Eisen durchseine Geschmeidigkeit, durch sein Ansehen, und durch die demSilberweißen, sich nähernde Farbe sich sehr vom gewöhnlichen Ei-sen unterscheidet, weil diese Massen auch eben so, wie die vor-her erwähnten, isolirt, meistens an Orten, wo weder Eisen-