lichnn Einfallen, das FlöH zunächst auf RLnnern,ist aber hier wenig bekannt, weil es durch alle Ver-suche, welche hier verschiedentlich gemacht worden,verdrückt gefunden ist. An der nordöstlichen Seitedon Könnern muß es plötzlich eine Wendung in Mit»lag machen, denn hier erscheint es, durch den Eoll-tvitzer Bergbau bekannt, ganz mit östlichem Einfal»len. So seht es auf H Stunde und beständig mit ei»nem sehr starken, fast immer gegen go Grad betra-genden, Einfallen über Gollwih bis^an die TornitzerHütte, fort, wo der Gollwitzer Bergbau durch eineHauptverdrückung aufgehalten wurde.
Auf diese Distanz kommt das Flöh in allen sei-nen Verhältnissen mit dem auf dem Todhügel undder Rothen Welle überein; nur mit dem Unterschie-de, daß die schmelzwürdigen Schiefer im Ganzen nochmächtiger waren, und einen Gehalt von i bis i^Crr.Kupfer und l6 bis 20 Loth Silber im Fuder hielten,doch scheint es häufiger noch Verdrückungen, die eben-falls parallel und diagonal einsetzen, unterworfen ge-wesen zu seyn.
Der Bergbau hat hier in verschiedcnenTiefbauen,eine Seigcrteufe von 70 bis 80 Lachlern erreicht.
Mit der Hauptverdrückung, welche sich bey derTornitzer Hütte anlegt, nimmt, wie das Roth Lie-gende, und einige Versuche beweisen, das Flöh ebenso plötzlich wieder ein östliches Streichen und mitter-nächtlichen Einfall an, ist aber nun auf 14 StundenWegs, wo es, nach dem Tagegebirge zu urtheilen,nördlich von S ieglitz vorbey, sich südöstlich wieder wen-dend, aufHohenEtlau, und dann nördlich von Schiet-tau durchzieht, mit aufgeschwemmtem Gebirge undbuntem Sandstein gänzlich verdeckt, bis es wieder mitöstlichem Streichen und nördlichem Einfalle eine halbe
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