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1763/ den 9. October, ist im Hcrzogthume Clcveund auch bey Utrecht / rother Regen gefallen, nach dem Ma-drider Aercurio historico y polilico , Oct. 1764 , p. ld'j.
1763 (welches vermuthlich die schon vom 9. Oct. ermähnteBegebenheit wird gewesen seyn), und den 14. November 176S,rokher Regen in der Picardie, nach der llist. nat. de l'airet des meteores p. Richard, Tom. V, wo noch mehrereBeyspiele angeführt werden, und bemerkt wird, diese Schlamm-regen wären mehrere Mahle, wie die terminirendcn Klostergeist-lichen , paarweise gegangen.
? In den Commentar. de rebus in scientia naturaliet medicina gestis, Tom. XXVI, p. 179, findet sich, ohneAngabe der Zeit, Nachricht von einer an der Stelle des Nie-derfallens einer Feuerkugel bey Co b lenz gefundenen grauenschwammigen Masse, nebst einer, der damahligen Zeit geniäfien,unvollkommenen Analyse derselben. Die Substanz zerging aufder Zunge, und schmeckte alkalisch; löste sich fast ganz im Was-ser auf, und ließ einen schwarzen Bodensatz zurück. Sie rochnach Schwefelleber, brauste mit Sauren, ward aber von ih-nen nicht ganz aufgelöst. Veilchensyrup ward dadurch grün ge-färbt. Alle Metall- Auflösungen gaben damit einen dunklcrnNiederschlag, als wenn sie durch blofieö Kali gefallt wurden.Die Auflösung in Wasser zeigte durch Zusatz von Säure Fleckenvon Schwefel. Mit Salmiak gerieben, entwickelte sich ein flüch-tiges Salz, und ein sichtbarer Dampf auf einem mit Salpeter-säure getränkten Papiere, u. s, iv. Die Substanz wird für einegewisser Mafien verbrannte Schwefelleber erklärt. (Beynahemöchte man vermuthen, daß es eine irdische, von einein Feuer-werker verfertigte Leuchtkugel gewesen sey, so wie die zu Düs seldorf 1816, den 19. October, Herabgefallene, deren Rückstandangefeuchtet nach Schwefelieber roch, bey der trockenen Destil-lation etwas Schwefel gab, und übrigens aus kohlensauremund schwefelsaurem Kali bestand , wie in der Düsseldorfer-Zei-tung vom 14. November bemerkt worden ist.)
1781, den 24. Aprill, ist in Sic ilien, in der C a m-pagna di Noto, weißlicher Staub gefallen, 2 bis 3 Liniendick, welcher nicht vulcanisch war, nach dem Berichte des Gra-fen G i oe ni, der als Bewohner der dritten Aetna -Regipn, wie