Band 
[Dritter und vierter Theil.]
Seite
387
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Das ?llvettslebc,ische Rupferschieferwerk(D.Ill. S. 212.) wurde 1709. von einer Gewerk-schaft ausgenommen, jedoch nur schwach betriebe»,undNach langer Unterbrechung 1772. abermals, jedochwieder nur auf kurze Zeit, in Gang gebracht. Ohn-gefahr 1789- wurde es für königliche Rechnung über-nommen, aber ebenfalls bald wieder liegen gelassen ^).

Das Bottendorfer. Schiefer siötz (B. III. S.2lg. rrz.) erstreckt sich auch bis Schönewerda .Da das Vorkommen desselben an lehkerm Orte nursehr wenig bekannt ist, so theile ich mit, was ich dar-über in ältern Acten gefunden habe. Auf Veranlas-sung eines Kaufmanns Dunkler, der 1709. um berg.Rechtliche Verleihung des Schönewerdische» Bezirksgebeten hatte, wurde die dortige Gegend von demBergvoigt NicolauS Voigtel in Eielebe» untersucht.Nach dessen Berichte vom z. Ortbr. 1709. waren da-selbst vier Schachte angelegt worden; der starken^rnndwasser wegen hakte aber nur einer bis aufs^chieferstotz niedergebracht werden können, auch hat-te man die Schiefer arm gesunde». In einem andern,24.fr. tiefen, Schachte hakte man noch 2 Lr. tief ge-ehrt, und damit Schiefer und Sandcrze erbohrk;Zugleich aber warman in den Waste,woog gekommen,welcher so schnell aufgetreten, daß nicht einmal dasDohrmchl gehörig zu erhalten stand; da dieser Schacht"uch nicht wieder zu gewaltigen war, so lies manNachher von fernern dortigen Versuchen ab.

Am Thüringer sV.rlde fehlt der Kupferschieferallenthalben in den Strichen, wo der Eiscnkalkstein do-

minirt.

S. Herzberg" Magazin für dieÄeograpbic unsStatistiek der königl. preujfl Graarcu, 1791. B. I»Sr.i. G. 88-». f.

Rrüm'tz ökonomiscbc Encyklopädie Art. Rupfer,Th.l.V. 1791. S. 476. 477.

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