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nauer hätte bestimmen sollen, um über die Entfernung diesesKörpers besser urtheilen zu können.) Messi er hat zu PariS nichts davon gesehen (vielleicht, weil die Lage weit nördlicherwar, oder weil er nicht zu der Zeit die Sonne mag ge-nau beobachtet haben.) Etwas ähnliches (nähmlich von einer sehrin die Länge gezogenen Strecke von kosmischer Materie), nurmit dem Unterschiede, daß man es nicht vor der Sonne ge-sehen hat, wird in Theophanis Chronographia berich-tet, es soll nähmlich im 7"» Jahre der Regierung des LeoThrax, oder ungefähr im Jahre 458 , vierzig Tage lang umdie Abendzeit am Himmel eine wie eine Tuba ge-
staltete Wolke gesehen worden seyn. Dieses muß wohl etwasvon einem eigentlichen Kometen verschiedenes gewesen seyn, daes nicht als eine Lichterscheinung, sondern als eine Wolke an-gesehen worden ist. So erwähnt Kepler e) (Astronomiaepars optica, Francos. 1604, p. i 5 ()> eine drey Tage langdauernde Verfinsterung der Sonne, im Jahre >647, wobeyman am Mittage die meisten Sterne will haben sehen können.Er zweifelte nicht an der Richtigkeit der Thatsache, und war ge-neigt, es einer in großer Höhe befindlichen kometischen Mate-rie zuzuschreiben. Daß es kein Nebel in unserer Atmosphäregewesen ist, sondern etwas anders die Sonne bedeckendes, siehtman daraus, weil am Tage Sterne sichtbar waren. (Ob dievon Theophanes und Z 0 n a r a s gemeldete Verdunke-lung der Sonne, ungefähr im Jahre 784, oder zu Anfang derRegierung der Irene, wo es »7 Tage lang so finster soll gewe-sen seyn, daß sich die Schiffe auf dem Meere nicht zurecht fin-den konnten, und die im Jahre Justinians, oder ungefähr5 a 6 oder etwas später, nach Theophanes und nach demChronicon syriacum , wo die Sonne ein Jahr, oder nachdem letzter» 1 1/2 Jahr, nur wie sonst der Mond, geschienenhaben soll, von einer ähnlichen Ursache hergerührt habe r odervon einem Nebel, läßt sich nicht bestimmen.)