mit einem dendritischen Anfing von Braunsteinoder Brauneisenstein überzogen.
Eine eigene Abänderung von ihm kommt nochhier vor; sie ist von gelblichgrauer und dunkelrauch-grauer Farbe, sehr gekrümmt blättrigcn Bruche,und ganz dünnschalig abgesonderten Stücken, dieleicht trennbar, spröde und sehr zerbrechlich sind.
Srrahlstein habe ich zwar nicht selbst auf demLager vom Weißen Adler gesehen, er wird aber hinund wieder in Verzeichnissen von Mineraliensamm-lungen mit aufgeführt ^ ^).
Dagegen kömmtAsbestartiger Tremolith, derauf den Kalksteinlagern zwar überhaupt zu Haufe, je-doch gerade in der hiesigen Formation nicht häufig ist,hier ebenfalls bisweilen vor, aber weder ausgezeichnetschön, noch häufig. Eben so kömmt violblauer Fluß--sparh nur in Spuren vor.
Wohl aber versicherte der verstorbene Hr. Berg-meister Böhme inJohanngeorgenstadk, vor ohngefahc4 Jahren, in einer Druse oder Höhlung von Schiefer-spath, einen gelben, rein auskrystallisirten Topas ge-funden zu -haben; und zwar in einigen zo jachternvom Mundloche des obern Skollnö, in dem 7 Lachter
unter
>§) So wird im Verzeichnis See Mineralien desTammercarb Johann Thomas Rickrer, 1782. S.24. dunkelgrüner Strahlschdrl vvm Schwarzen Adler,und im kvluiso Hs8kesno, herausgegeben von Rar-sten, Th. I. S. 2Zl„ grünlichgrauer, derber, asbest -artiger Strablstein mit vieler brauner Blende, ebenda-her, erwabnt.
Vergl. Pechs Beschreibung des LhursächsisckenErzgebirges, L. I. 1795. S. 109.