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»und ein Postillion / der gerade bey der Marksleber-Brücke zwi-»scheu Tonna , Langensal^a und Marksleben befindlich war,» sagte auS, daß er von diesem Schlage, der bey heiterem Him-» mel aus einer feurigen Lufterscheinung hergerührt hatte, aus» welcher wahrscheinlich in seiner Nähe mehrere Sternschnuppen»(nach seinem Ausdrucke) herunter gefallen waren, ganz be-» täubt worden sey, und Noth gehabt habe, seine scheu gewor-» denen Pferde aufzuhalten. Dem Amtmanne Cordner zu Ton-» na gab ich sogleich, wie mir diese Erzählung gemacht wurde,» Auftrag, die Sache näher zu untersuchen. Er selbst war über» den heftigen Schlag, dem ein heftiges Sausen folgte, erwacht,» und mehrere Leute in Tonna behaupteten dasselbe. Alle Aus-»sagen der Einwohner daselbst, so wie auch mehrere Personen»in Langensalza , Nägelstädt, Fahnern und Markslebcn, be-» statigen das Factum durchgängig. Leider aber ist der Postil-lion, der obige Angabe erzählt haben soll, nicht aufzufinden,»u. s. w.« Dieser Postillion ist wahrscheinlich derselbe gewesen,der mich gefahren, und mir die Stelle gezeigt hat, wo einStück des zersprungenen Feuer-MeteorS, nicht weit von ihm,nahe bey einer Brücke, in das Wasser gefallen ist, wovon sein?Pferde scheu geworden sind.