Bergmeister BeyerS, im Jahr >787.) auf den Klüf-ten des, Schwefelkies, Zinn- und Magneteisensteinführenden Lager s bey Seegcn Gottes Fdgr. am Knochzu Raschau , Frauencrs in einzelnen nadelförmigenKrvstallen, vor; sie hakten zum Theil das Ansehenbreit gedrückter vierseitiger Säulen, waren graulich-weiß, zum Theil durchsichtig; und lagen auf Klüf-ten eines, mit ganz feinkörniger brauner Blende, auchvielem eisenschüssigen grünlichgrauen VerhärtetenThon gemengten unreinen und zerklüfteten Magnet-eisensteins. Ebendaselbst kam auch Fraueneiö inbreit gedrückten sechsseitigen Säulen, glänzend, vonausgezeichneten Perlmutterglanze und übrigens schöneDrusen bildend, vor. Ein noch früheres dasigeSVorkommen ist aus ältern Mineralienverzeichniffen
bekannt ^).
Im Jahr 179z. erschien Fraucneis in blaß pfir-sschblükhrothen, kleinen und sehr kleinen garbenför-mig zusammen gehäuften Krystallen (die anfänglichhin und wieder für Zeolith gehalten wurden), in ei-nem schicfrigen Gestein bey Rappold Fdgr. auf demAndreas stachen Gange in der Tiefen Marx SemlerStollnsohle, ebenfalls bey Schneeberg.
Auch habe ich es in grösern einzelnen sechsseitigenSäulen vom Fürstenvertrage aus der nämlichen Ne-ster gesehen.
In ganz ausgezeichneten grosen Krystallen kames 1792. einmal mitten in einer Druse des Lade desBundes flachen Ganges (in der LreybergerRefier)
vor.
92 ) So wird im N uke c> ki ch teris n 0, il I II skr. 3v. I. L. lieben U reit, l,ij) 5 . i 74 z, kol. izH.weisser und schwarzer Selenit in Ainnstem und KieSvvm Seegen Gvtteö zu Raschau , erwähnt.