sich bald überzeugen, daß die zu dem Verstand-nisse desselben eigentlich nothwendigen Kenntnisseder geometrischen Analysis keinesweges jenen Auf-wand von gelehrten Gerüsten erfordern, mit wel-chen man den Fortgang der Sache mehr zu hin-dern als zu fördern pflegt, daß man vielmehr mitwenig Mühe und in kurzer Zeit sich in die Lageversetzen kann, das eigentlich Technische der Kunstzu erwerben, und dadurch von dem Inhalte desWerkes sich eine vollständige Rechenschaft zn geben.
Es war anfangs meine Absicht, diese Vorkcnnt-nisse in gedrängter Kürze dem Ganzen als eine Ein-leitung vorausgehen zu lassen, um durch die Thatzu zeigen, daß man mit einigem Talente und un-ter der zweckmäßigen Anleitung eines erfahrnenFührers, welcher sich nur auf das eigentlich Noth-wendige beschränkt, jene sogenannten Schwierig-keiten in sehr kurzer Zeit und ohne Mühe besiegenkann: allein um das Werk nicht zu 'sehr auszudeh-nen, und ihm kein fremdartiges Ansehen zu geben,durch welches mancher von dem weiteren Eindrin-gen mehr aufgehalten, als dazu aufgemuntert wer-den könnte, wird es vortheilhafter seyn, demselbenspäter einen kleinen Nachtrag folgen zu lassen, inwelchem ich meine Ansichten über diesen Gegenstandweiter zu entwickeln suchen werde. Für das Gegen-wärtige bekenne ich meinen innigsten Dank den treff-lichen Vorgängern, Bode, Brandes, Lapla-