Band 
Erster Theil.
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genannten Instrumente, und sie liefert damit seiteiner Reihe von Jahren eine größere Anzahl vor-trefflicher Beobachtungen, als viele andere viel rei-chere zusammen genommen. Olbcrs hat nicht ein-mahl so viel, aber aus seiner Sternwarte, d. h. auseinem seiner Wohnzimmer sind Beobachtungen undEntdeckungen hervorgegangen, deren jede einzelnauch das größte Observatorium für immer unsterb-lich machen würde. Nicht also die Kostbarkeit oderdie Menge der Instrumente, sondern ihre Güte undvor allem, ihr zweckmäßiger und fleißiger Gebrauchmacht den wahren Werth einer Sternwarte. InEngland gibt es eine große Anzahl derselben, Lon­ don allein zählt ihrer über zehn, die bloß von wohl-habenden Privatpersonen zu ihrem eigenen Gebrau-che errichtet wurden. Mit rühmlichen Wetteifer siehtman sie diese Anstalten selbst in ihren außereuropäi-schen Besitzungen vermehren, indem sie dieselbenals Denkmähler betrachten, durch welche sie dasAndenken ihrer Liebe zu den Wissenschaften und ih-rer-Anhänglichkeit an das Vaterland sicherer aufdie Nachwelt zu bringen hoffen, als durch so vieleandere sogenannte Liebhabereyen der Reichen, wel-che entsetzliche Summen kosten, und von denen manoft noch froh seyn muß, wenn das Andenken ansie nicht länger dauert, als ihre kurzen, niedrigenGenüsse. Zwar haben wir noch nicht dieselbe Ver-anlassung, wie jene seefahrende Nation, deren Flag-