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und aus dem Mittelpunkte der Erde gesehen wird, die P a-rallaxe der Höhe, Declination u. f.
Um die an verschiedenen Orten der Oberfläche der Erdeangestellten Beobachtungen unter einander vergleichen zukönnen, müssen sie daher zuvor von diesen bloß optischenTäuschungen, von der Parallaxe befreyt, und dadurch alleauf einen gemeinschaftlichen Ort, auf den Mittelpunkt derErde reduzirt werden, (d)
Die die Erde umgebende Atmosphäre, von welcher wirzuvor gesprochen haben, ist in kleinen Massen unsichtbar,oder völlig durchsichtig, aber die Lichtstrahlen der Sonne,die von allen Theilchen der Atmosphäre reflectirt werden,zeigen uns die blaue Farbe der Luft, welche daher bey allenentfernten Gegenständen der Erde sichtbar wird, und welcheauch das schöne Azurblau des Himmels bildet. Nach Bou-guer's und Lamberts Versuchen würde die atmosphärischeLuft ganz undurchsichtig werden, wenn sie, mit ihrer Dichte ander Oberfläche des Meeres, eine 130 Steifen dicke Schichtebildete, wodurch der hellere Glanz der Gestirne auf hohenBergen erklärt wird. Die Strahlen der Sonne, welche unsdie Atmosphäre noch vor dem Aufgange und nach dem Unter-gänge der Sonne zuschickt, sind die Ursache der Dämmerung,und der Morgen - und Abendröthe. Die Dauer der Däm-merung zählt man gewöhnlich von dem Augenblicke des Un-tergangs der Sonne, bis zu dem, wo sie eine Tiefe von 18Graden unter dem Horizonte erreicht. Diese Dauer ist alsodesto größer, je größer die Polhöhe eines Ortes ist; fürdenselben Ort aber ist sie desto größer, je größer die Decli-nation der Sonne ist. Kömmt die Sonne selbst um Mitter-nacht noch nicht bis zu der Tiefe von 18 Graden, so dauertdie Dämmerung die ganze Nacht durch, wie dieses in allenden Polen nahen Gegenden bemerkt wird. Aus einer beob-achteten Dauer der Dämmerung kann man wenigstens bey-